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Der Enkel des Kommandanten

Rainer Höß ist der Enkel des KZ-Kommandanten von Auschwitz. Als Erster in der Familie brach er das Schweigen und ging den schwierigen Weg in die Öffentlichkeit. Es brachte ihm nicht nur Freunde ein, doch ganz erstaunliche Erfahrungen mit Menschen aus Israel. Eine Begegnung im württembergischen Weil der Stadt, wo der 51-Jährige heute lebt.

Am 13. April 1947 fand noch einmal eine Hinrichtung in Auschwitz statt. Es war der Kommandant selbst, der diesmal an der Reihe war. Zwischen dem ehemaligen Krematorium und seiner einstigen Dienstvilla baumelte Rudolf Höß am Galgen, nachdem er dort zuvor Millionen Menschen in den Tod geschickt hatte.
In der Familie wurde darüber fast nie gesprochen. Im Kriege gefallen sei der Großvater, hieß es nur lapidar, als der Enkel danach zu fragen begann. Nichts, aber auch gar nichts sollte das Andenken an Rudolf Höß besudeln, der stets ein liebevoller Familienvater war. Zugleich organisierte er die größte Todesfabrik des Dritten Reiches, Auschwitz ist seither ein weltweites Synonym für den organisierten Massenmord.

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Das Erbe des Kommandanten

Rainer Höß
Das Erbe des Kommandanten
190 Seiten, gebunden
20,00 €

Luthers-Familienzeit

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