Christliche Themen für jede Altersgruppe

Der harte Schnitt tut weh

Auf die Menschen in der Landeskirche kommen schwere Zeiten zu: Bis 2030 werden fast ein Drittel der Pfarrstellen wegfallen. Gemeinden müssen zusammenarbeiten, Pfarrer Teams bilden. Nach dem Zahlen-Schock steht die Frage: Ist das auch eine Chance?

Wut, Enttäuschung, Unverständnis: so reagieren zurzeit viele Pfarrerinnen und Pfarrer auf die Zahlen des nächsten Pfarrplanes, die derzeit in den Dekanaten diskutiert werden. Und Karl Hardecker, Pfarrer in Botnang und Vorsitzender des Theologischen Ausschusses der Landessynode, weiß auch, warum der Ärger hochkocht: 13,2 Prozent der Pfarrstellen (220 volle Stellen) sollen bis 2024 wegfallen. Die Zahl der Pfarrstellen sinkt von 1666 auf 1446. Im Vergleich: Beim Pfarrplan 2018 wurden 6,2 Prozent (87 Stellen) gestrichen. Doch 2024 ist nicht der letzte Schritt. Wie Karl Hardecker erklärt, werden im Pfarrplan 2030 noch einmal so viele Stellen wegfallen, so dass laut Hardecker – 2024 und 2030 zusammengenommen – im Vergleich zu jetzt 25 bis 30 Prozent der Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen.

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