Eugen Völlm (84): „Mir ist klar geworden, welche Verantwortung ich allein durch mein Dasein habe“
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Kurioses aus Kirche und Internet Frisch Fromm Frei präsentiert interessante, aber auch skurrile christliche Internetangebote und Nachrichten – wenn auch "anders verpackt". Die "frischen vier Minuten" sind eine Kooperation des Evangelischen Medienhaus und der Evangelische Gemeindepresse GmbH in Stuttgart.
O du stille Zeit
Advent, die stille Zeit ist kommen,
das haben alle längst vernommen, Christenmenschen wie auch Heiden,
doch wer fragt: Was soll´s bedeuten?
Gott ruft und zu: Macht euch bereit!
O du stille Zeit.
In allen Orten rennt man nur,
in Straßen, Märkten und Betrieben.
Von Stille, Andacht kaum die Spur,
der Mensch wird sichtlich aufgerieben.
Einst pries man die Gemütlichkeit
in dieser stillen Zeit.
Macht euch nicht so viel künstliches Licht,
sonst seht ihr den Stern von Bethlehem nicht.
Die Weisen im Dunkeln sahn ihn von fern,
die Sehnsucht zum Himmel wies sie der Stern.
Sie gingen los! der Weg war weit.
O du stille Zeit.
Für manche ist Weihnacht die schlimmste Zeit,
sie fühlen nur Trauer und Einsamkeit.
Als wärn sie vor sich selbst auf der Flucht,
liegt verschüttet in ihnen die Sehnsucht.
Trotz ind Verzweiflung machen sich breit.
O du stille Zeit.
Willst du Gott finden? So such ihn nur, -
er kommt dir längst entgegen!
Vom Stall zum Kreuz führt seine Spur,
er kommt dir ja zum Segen.
Zur Welt kommt Gott im Armutskleid.
O du stille Zeit.
Ach kämst du, Heiland, auch zu mir,
ich öffnete bestimmt dir die Tür,
und stimmte an ein "Halleluja".
Da spricht er leise: Ich bin ja da!
Von Herz zu Herz ist es nicht weit.
O du stille Zeit.
Laßt den Glauben in euch wecken,
das Heilige dieser Nacht zu entdecken,
daß ihr den nicht überseht,
in dessen Hand die Welt sich dreht.
Er kommt in unsre Dunkelheit.
O du gnadenreiche Zeit.
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