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Das Leben hinterm Holzhaufen
Zwei oder drei Mal in der Woche lädt Eugen Völlm

Eugen Völlm (84): „Mir ist klar geworden, welche Verantwortung ich allein durch mein Dasein habe“

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M. Ernst Wahl

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Diakonie Mutmachbuch

Die Arche Noah

von Irene Schleske

 

Es ist wohl wirklich so gescheh’n:

Die Erde konnte vor Gott nicht besteh'n.

Was er erschaffen, missfällt ihm sehr.

Die Menschen sind schlecht. Er will sie nicht mehr.

Eine Sintflut - beschließt er - wird es geben

und vernichten alles Leben.

Nur Noah - denkt er - der ist gut;

kein And'rer sonst was Rechtes tut!

Ihm trägt er auf, eine Arche zu bauen,

er dürfe weiterhin auf Gott vertrauen.

Das Schiff wurde 'wie ein großes Haus,

reichte für Noah und seine Familie aus

und für die Tiere - von jeder Art ein Paar-

das in die Arche kam und willkommen war.

Was gab das wohl für ein Gedränge

bei all der Tier- und Menschenmenge;

und doch herrschte Frieden unter allen Wesen,

wie's seitdem nie mehr ist gewesen.

War's dort nochmal wie im Paradies,

aus dem einst Gott Adam und Eva verstieß?

Hat der Löwe Stroh gefressen,

War der Wolf nicht aufs Lamm versessen?

40 Tage lang herrschte die Flut.

Dem Leben auf der Erde bekam's nicht gut.

Das gab's nur noch im Riesenboot.

Draußen waren die Lebewesen tot.

Dann allmählich wurde es wieder trocken.

Noah konnte eine Taube dazu verlocken,

zu erkunden ,wie es draußen war.

Das zweite Mal war's gut,was sie da sah.

Gott sprach: Verlasst alle euer schwimmendes Haus!

Geht wieder in die Welt hinaus,

seid fruchtbar, bevölkert nochmal die Erde,

seht, dass wieder recht das Leben werde!

Den Regenbogen nehmt als Zeichen:

Nie mehr soll meine Gnade von euch weichen.

Ich will, dass wieder Friede werde

unter meinen Geschöpfen auf der Erde.

Wie ist’s nun heut’ damit bestellt?

Müsst’s besser ausseh’n auf der Welt?

Was denkt wohl gott, wenn er uns sieht?

Ob er nicht allen Mut verliert?

 

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