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Das Leben hinterm Holzhaufen
Zwei oder drei Mal in der Woche lädt Eugen Völlm

Eugen Völlm (84): „Mir ist klar geworden, welche Verantwortung ich allein durch mein Dasein habe“

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M. Ernst Wahl

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Diakonie Mutmachbuch

Kerzen im Advent

Der zweite Advent ist da. Die vierjährige Enkelin Melissa ist bei Opa und Oma. Am Abend stellt Oma Adventsge-

steck und Kerzen auf den Tisch. Dabei ist auch ein kleiner schöner Kranz. Es

ist kein Grün an ihm, dafür mit Gold

besprühte Tannenzapfen, Blätter und

anderer Zierrat. In der Mitte sitzt eine

dicke, goldene Kerze. Diesen Kranz kann

man nach Gebrauch wieder in die Verpackung zurück tun und fürs nächste

Jahr aufbewahren.

Alle Kerzen die auf dem Tisch stehen

werden angezündet, nur die dicke, goldene Kerze willl nicht brennen. Das

macht aber gar nichts aus, es brennen

genügend andere Kerzen.

Oma und Melissa singen bei Kerzenschein

Advents- und Weihnachtslieder und Opa

begleitet mit der Mundharmonika. Die

Drei finden das sehr schön. Doch dann

muss Melissa ins Bett und da sie zu der

Zeit noch immer jemand zum Einschlafen

braucht, legt sich Opa mit ihr hin.

Oma schreibt noch einen Brief an ihre

Freundin und geht erst um 24.00 Uhr schlafen. Alles ist dunkel, nachdem sie

das Licht ausgeschaltet hat.

Am anderen Morgen großes Staunen und

Fragen! Wer hat die goldene Kerze in dem

Kranz angezündet, die am Abend zuvor

nicht brennen wollte? Sie brennt hoch

und hell. Zum Glück ist es eine dicke

Kerze und wird rechtzeitig entdeckt,

bevor es zu einem Brand kommt. Eine

Erklärung gibt es dafür nicht, nur eine

Vermutung. Es könnte sein, dass der

Docht Feuer gefangen hat und ganz

klein geglostet hat, bis er sich nach

Stunden zur großen, hellen Flamme entwickelt hat.

Opa und Oma sind sehr froh und dankbar,

dass es nicht zu einem großen Feuer

gekommen ist. Seit diesem Advent schaut

Oma die Kerzen immer noch einmal extra

nach, ob nicht doch die eine oder andere

noch ein ganz klein wenig glostet.

Ganz ohne Sorge kann man sich an dem Licht erfreuen, das in folgendem Liedvers beschrieben ist: Das helle Licht scheint da herein, gibt der Welt

einen neuen Schein, es leucht wohl mitten in der Nacht und uns des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis.

 

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