Christliche Themen für jede Altersgruppe

Diakonat bekommt eine Zukunft

Seit Jahren fordern Diakoninnen und Diakone eine Aufwertung ihrer Arbeit und ihres Berufsbildes. Die Landessynode hat jetzt ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, damit der Beruf des Diakons und der Diakonin auch in Zukunft attraktiv bleibt.

Zu den Tagungen der Landessynode kommen in der Regel nur wenige Zuhörer. Doch beim Tagungsordnungspunkt 10 waren diesmal alle Plätze mit Diakoninnen und Diakonen aus der ganzen Landeskirche besetzt. Sie setzen sich für eine Aufwertung ihres Berufsstandes ein.

Bild: Die Landessynode will den Diakonat stärken. (Foto: Gemeindeblatt)


Diakoninnen und Diakone sind unverzichtbar in der Kirche. Darüber sind sich die Synodalen aller Gesprächskreise einig. Doch in der Praxis haben es vor allem ältere Diakone schwer. Ein Beispiel aus seinem eigenen Dekanat beschreibt der Schorndorfer Dekan Volker Teich (Lebendige Gemeinde). Bei ihm sind vier ältere Diakone angestellt, „die alle mit der Jugendarbeit angefangen haben“. Doch diese Arbeit passe jetzt nicht mehr zu ihnen. Er kann den Diakonen jedoch kaum Alternativen bieten. Dekan Teich wünscht sich deshalb ein landeskirchliches Projektteam, das neue Arbeitsfelder für die Kirchenbezirke entwickelt. Etwas ähnliches soll es künftig geben.

Zentrale Anstellung

Eine Forderung der Diakone ist die zentrale Anstellung bei der Landeskirche; bisher sind Diakone in der Regel bei den Kirchenbezirken oder anderen Trägern angestellt. Martin Plümicke (Offene Kirche) weiß, dass das ein heißes Eisen ist. Er sieht in dieser Forderung aber vor allem eine Chance für kleine Kirchenbezirke, Diakone anzustellen, ohne das finanzielle Risiko alleine tragen zu müssen. Die Landessynode hat sich für einen Kompromiss entschieden. Zehn Jahre lang sollen in einem Modellprojekt 16 Diakoninnen und Diakone zentral angestellt werden. Danach sieht man, wie es weitergeht.

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