Christliche Themen für jede Altersgruppe

Gemeinsam den Weg nach draußen finden

Reformations-Festival der Landeskirche: Mit Spielen die Jugend ansprechen


Für so genannte Exit-games lassen sich die Teilnehmer in einem Raum einschließen. Dort müssen sie in einer vorgegebenen Zeit verschiedene Aufgaben lösen, um dann den Ausgang, also den Exit zu finden. (Foto: kolotype/Fotolia)

„Wie kommen wir da bloß wieder raus?“ – die zentrale Frage jedes Exit-Games stellt sich auch auf dem Reformations-Festival am 24. September von 12 bis 16 Uhr. Denn die Apis, der evangelische Gemeinschaftsverband in Württemberg, bringen das spannende Freizeitvergnügen in zwei Varianten mitten auf den Schlossplatz. Esther Knauf, Landesreferentin für Jugend- und Konfirmandenarbeit, hat die Spielszenarien mit Unterstützung von Nikolai Fischer und Patrick Ilg entwickelt und diese Spiele schon beim Landesjugendtreffen Anfang Juli nahe Schwäbisch Gmünd eingesetzt.

Das Besondere beim Reformations-Festival: Die von den Apis initiierten Exit-Games werden nicht wie sonst üblich in geschlossenen Räumen stattfinden, sondern in Zelten. „Dadurch gibt es auch keine vollständige Abdunkelung“, verrät Patrick Ilg. Und das Abenteuer wartet direkt hinter der Plane.
Normalerweise werden Exit-Games in gemauerten Innenräumen gespielt, zum Beispiel in Kellergeschossen. Die Teilnehmer lassen sich freiwillig in ein Zimmer einschließen, um innerhalb einer festgesetzten Zeit den Weg hinaus zu finden. Dafür sind in dem zuvor präparierten Spielraum Hilfsmittel wie Schlüssel, Magnete, Geheimcodes oder Hinweise versteckt, die es zu finden, zu knacken und mit Grips einzusetzen gilt. Ihr Vorbild haben Exit-Games in Computerspielen der 1980er Jahre. Als analoge Variante erleben sie seit einiger Zeit einen regelrechten Boom. Das Spiel wird für Geburtstagsfeiern genauso genutzt wie für die Teambildung von Firmen. Um gegen das Ticken der Uhr den Weg in die Freiheit zu finden, muss man als Gruppe schließlich gut zusammenspielen.

„Bei unseren Exit-Games handelt es sich um zwei unterschiedliche Spielsituationen“, sagt Patrick Ilg. „Ein Zelt ist wie ein Campingplatz eingerichtet, also mit Zelt im Zelt, Schlafsack, Campingstühlen und so weiter. Das andere wird dagegen durch Spieltisch und Spielautomat zu einer Art Casino.“
Maximal sechs Personen können auf dem Schlossplatz gleichzeitig in das Zelt und gemeinsam versuchen, die Aufgaben zu lösen. Die Spieldauer ist mit 20 Minuten recht kurz. „Schließlich sollen möglichst viele Leute mitmachen können“, erklärt Patrick Ilg.

Bei der Frage, ob denn die Aufgaben und Rätsel auch Bezug auf Luther, die Reformation oder die Bibel nehmen, stutzt Patrick Ilg zunächst. „Nein, das Exit-Spiel erfordert kein Spezialwissen. Es soll einfach Spaß machen und ein Angebot an die Jugend sein.“ Eine Altersbeschränkung gibt es allerdings nicht. Jeder, der Lust hat, kann mitmachen.

Mehr über das Reformationsfestival am 23. und 24. September in Stuttgart finden Sie in der Beilage, die der Ausgabe vom 10. September beiliegt.

Luthers-Familienzeit

Jetzt Online-Magazin testen.

THEMA - Die Bergpredigt

Ausgabe 3/2017

Evangelisches Gemeindeblatt

Aktuelle Ausgabe 34/2017

Meinungsumfrage

Meinungsumfrage

Haben Sie durch die Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum persönliche Impulse bekommen?
Ja.
Nein
Ich weiß es nicht