Christliche Themen für jede Altersgruppe

Luthers Botschaft heute

Das Leben des Reformators Martin Luther kommt auf die Bühne: Dieter Falk hat ein Pop-Oratorium komponiert, das die wichtigsten Stationen und Thesen des Reformators in die Sprache von heute übersetzt. Für die Aufführung, die im Januar 2017 in der Stuttgarter Porsche-Arena zu sehen sein wird, werden noch Sänger gesucht: Bislang sind 500 angemeldet, 1500 sollen es werden. 


Mit bis zu 1500 Sängern wird das Pop-Oratorium "Luther" im kommenden Jahr in Stuttgart aufgeführt. (Foto: Creative Kirche)


„Heutig“, das ist ein Wort, das Komponist Dieter Falk bei der Vorstellung des Projektes häufig ausspricht. Einen Stoff, der nicht gerade glatt ist, in die heutige Sprache, in heutige Musikrichtungen und die Lebenswelt der Gegenwart zu übersetzen, das war sein Ziel. Dazu griffen Dieter Falk und Librettist Michael Kunze ein wichtiges Ereignis aus Luthers Biografie heraus und stellten es in den Mittelpunkt: den Reichstag in Worms und die Szenen vor Gericht. In Rückblenden erzählt das Oratorium wichtige Begebenheiten aus Luthers Leben, wie beispielsweise den Thesenanschlag.

Dieter Falk und Michael Kunze fanden es wichtig, aus dem Oratorium kein „Kostümspektakel“ zu machen, wie Falk es nennt. Vielmehr möchten sie verdeutlichen, welche Anliegen Luther hatte. Beispielsweise „dass die Menschen selbst denken und die Bibel deuten sollen.“

Landesbischof Frank Otfried July, neben dem Stutgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn Schirmherr der Stuttgarter Aufführung, ist vom Luther-Oratorium begeistert. „Mir gefällt es gut, dass dabei so viele Menschen mitwirken können, das ist urreformatorisch: Menschen geben sich selbst Rechenschaft darüber, was sie tun, und sie tun es gemeinsam.“ Außerdem sei Musik ja das ureigenste Thema von Martin Luther: Nicht nur, dass er Laute und Flöte spielte gegen Depressionen, sondern „er hat die Liedkultur des Volkes mitgestaltet“, sagt July.

Anmelden können sich Chöre genauso wie einzelne Sänger oder auch Familien. „Bei der Uraufführung in Dortmund am Reformationstag 2015 war der jüngste Teilnehmer sieben, die älteste 84 Jahre alt“, erzählt Dieter Falk. Chöre, die mitmachen, proben das Oratorium bei ihren regelmäßigen Treffen. Wer ohne Chor dabei ist, für den gibt es eine so genannte Einzelsängerprobe. Für alle verbindlich sind eine Regional-, eine Haupt- und eine Generalprobe. Aufgeführt wird das Stück  am 21. Januar um 19 Uhr in der Porsche-Arena. Um mitzumachen, muss man Noten nicht lesen können – es gibt Übungs-CDs. Bislang sind 500 Sängerinnen und Sänger dabei, 1000 werden also noch gebraucht.


www.luther-oratorium.de

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