Christliche Themen für jede Altersgruppe

Steigende Steuereinnahmen

In den vergangenen Jahren ist das Kirchensteueraufkommen stets gestiegen – obwohl die Kirche Mitglieder verliert. Für 2013 rechnet Finanzdezernent Martin Kastrup mit einem Rekordergebnis von 625 Millionen Euro. Die Landessynode hat den Haushaltsplan für 2014 beschlossen.

Strahlende Gesichter bei der Synode angesichts der Mehreinnahmen. (Foto: Landeskirchliche Pressestelle)

Über die steigenden Einnahmen freut sich Oberkirchenrat Martin Kastrup nur bedingt. Denn mehr Geld weckt Begehrlichkeiten. Deshalb stellte Kastrup seiner Haushaltsrede ein Wort des chinesischen Philosophen Konfuzius voran: „Wenn sich Wohlstand einstellt, brauche ihn nicht vollständig auf.“ Nicht nur die Einnahmen steigen, auch „die Rücklagen sind gut gefüllt“, sagte Martin Kastrup. Ein Finanzdezernent gebe das nur ungern zu, ergänzte er.

Doch warum steigen die Kirchensteuereinahmen (in diesem Jahr um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr) trotz rückläufiger Mitgliederzahlen? Immerhin ist die Zahl der Kirchenmitglieder in den vergangenen sechs Jahren um 133.000 gesunken. Ende 2012 gehörten gehören 2,17 Millionen Frauen, Männer und Kinder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg an. Für die Mehreinnahmen hat Kastrup eine plausible Erklärung: „Die Kirchen profitieren davon, dass personenstarke Mitgliederjahrgänge in das Alter 45 bis 69 vorgerückt sind. Das ist eine Lebensphase mit relativ hohem Kirchensteueraufkommen.“

 

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