Christliche Themen für jede Altersgruppe

Die Schönheit des Brotes

ULM – Die Kruste zieht sich in Furchen über den Laib. Die Textur wird von einer leichten Schicht Mehlstaub überzogen. Das junge Mädchen scheint mit ihrer Nase tief den  Geruch des frischen Brotes aufzunehmen. Ihre Augen leuchten. „Der Duft des Brotes“ heißt das Bild von Jasmin Steidl aus Tiefenbronn. Das Mädchen wirkt glücklich.

"Der Duft des Brotes" von Jasmin Steidl (Foto: Museum für Brotkultur)


Jasmin Steidls Motiv hat den ersten Preis unter 251 Einsendungen beim Fotowettbewerb der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim gewonnen. „Menschen und Brot“ sollten abgebildet werden, also die besondere Beziehung des Menschen zu seinem wichtigsten Lebensmittel. Derzeit sind die preisgekrönten Bilder des Wettbewerbs im Rahmen einer Sonderausstellung im Museum der Brotkultur zu sehen. Dabei wird das alltägliche Lebensmittel Brot von den Fotografen so in Szene gesetzt, dass es oft ungewöhnlich erscheint und eine ganz eigene Schönheit entfaltet.

So zeigt das zweitplatzierte Motiv „Frau mit Brotlaib“ von Claudia Wycisk aus Bodenheim eine junge Frau auf einem Feld, die einen frischen Laib Brot in die Höhe hält. Die tiefen Furchen und Falten des dunklen Brotes kontrastieren mit der glatten, weißen Haut der jungen Frau und ihrem weißen Kleid. Andere Fotografen haben das Brot in der Backstube, als Gourmetspeise oder sogar als Kleidung inszeniert. Oder einfach als alltäglichen Begleiter des Menschen in Arbeit und Freizeit.


Die Ausstellung im Museum der Brotkultur, Salzstadelgasse 10, läuft noch bis 1. März. Informationen unter Telefon 0731-69955 oder im Internet unter www.museum-brotkultur.de

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