Christliche Themen für jede Altersgruppe

Mit Oma und Opa durch Europa vom 17.-20. Mai 2016



Schafe füttern, Lämmchen streicheln, Wolle waschen und kardieren, Spinnen üben, Herzen filzen und vier wunderschöne Frühlingstage in froher Gemeinschaft zu erle-ben. Dazu lud das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg Großeltern und ihre Enkelkinder nach Waldenburg-Hohebuch in die Tagungsstätte des Evang. Bauernwerks ein. Die Leitung und Begleitung der Gruppe teilten sich Pfarrer i.R. Willi Mönikheim und Beate Hufeisen, Bildungsreferentin Spiel- und Theaterpädagogin, Kunsttherapeutin, in Hohebuch.
Nach Ankunft und Anmeldung traf man sich im ‚Flügelsaal‘ zur Vorstellung und Einfüh-rung in das interessante Programm. Gemeinsam erinnerten wir uns an Hirtengeschich-ten in der Bibel, von Noah über Abraham, Mose, David bis hin zu den Hirten auf den Feldern von Bethlehem und Jesus Christus, der sagte: ‚Ich bin der gute Hirte!‘
Dazu gab es lustige Tänze mit Beate Hufeisen und die ersten von Willi Mönikheim gedichteten Namenslieder für alle Kinder, die in den kommenden Tagen zum festen Bestandteil der Morgen- und Abendrunden gehörten.
Nachmittags ging es „Rund ums Schaf und seine Wolle“. Da erfuhren wir allerhand Wissenswertes über diese Tiere und ihre Hirten und es entstanden unter Beates Anleitung Bälle, Herzen und dergleichen mehr. Die Erwachsenen unterstützten die Kinder bei der Umsetzung ihrer Wünsche. Wasser, Seife und die weiche Wolle trugen zu einer entspannenden, ruhigen Atmosphäre bei.
Im Rahmen des Abendgebets erzählte Pfarrer Mönikheim die Geschichte eines Hirten von Bethlehem.
Der zweite Tag war dem Besuch auf dem Schafhof von Ingrid und Karl Jauernik ge-widmet , bekannt aus den Sendungen ‚Lecker auf’s Land‘ und ‚Frühling im Genießer-land‘ im SWR-Fernsehen.

Zuerst durften die Kinder die Schafe in ihrem Stall besuchen, füttern und streicheln. Danach wurden die Hirsche im Rotwildgehege herbeigerufen und gefüttert. 

Zum Mittagessen wurden Würstchen gegrillt , die mit Schafskäse, Rohgemüse, lecke-rem Brot, Wasser und Saftgetränken eine leckere Mahlzeit ergaben. Ingrid Jauernik erzählte über Leben und Arbeiten, Freuden und Sorgen auf dem Schafhof, zeigte uns Melkstände und Schafkoppeln.
Angeleitet von Ingrid und Beate dürfen Kinder und Großeltern die Rohwolle waschen, Wolle kardieren, am Stöckchen oder am Spinnrad einen Faden spinnen und einen herr-lich bunten Teppich filzen.
 
Nach dem Abendessen in Hohebuch schließen wir mit Tagesrückblick, Singen, Tanzen
und einer Besinnung zum Abend den zweiten Tag ab.

Am dritten Tag stand der Besuch des Freilandmuseums Wackershofen auf dem Pro-gramm. Der Museumsführer Herr Schneider zeigte uns das Gelände: den Stall mit den als ‚Mohrenköpfle‘ bezeichneten Schweinen, eine alte Scheune mit Mostkeller, wo die mutigen Kinder sogar in ein dunkles Fass schlüpfen konnten,
einen Bauernhof mit Küche, Wohnraum und Schlafzimmer mit Himmelbett in dem zwei der Enkelkinder sogar probeliegen durften; und die alte Schmiede wo die Kinder dem Schmied den Bla-sebalg betätigen konnten. 

Das Mittagessen gab es in der Museumsgasstätte „Roter Ochsen“.

Während die Kinder nachmittags bei einem Kreativworkshop mit Frau Fischer leckere Schneckennudeln, Nusshörnchen, Pizzaecken und den ‚Hohenloher Blooz‘ zubereiten und backen durften, führte Willi Mönikheim die Oma’s und Opa’s auf einem Spaziergang hinauf zur Kapelle, zum Forsthaus am Waldrand, zur Sägemühle und ins Weindorf mit Rebanlage. Die gebackenen Köstlichkeiten wurden bei einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Wasser in einer Museumsscheune verzehrt. Danach gab es freie Zeit um weitere Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Mit Singen, Tanzen, einem Tagesrückblick und einer Besinnung zum Abend geht der dritte gemeinsame Tag zu Ende.
Am vierten Tag galt es zuerst die Koffer und Reisetaschen zu packen, da die Zimmer bis neun Uhr geräumt sein sollten. In der Morgenrunde wurde nochmals ausgiebig getanzt, danach sangen wir das letzte der Namenslieder, die Willi Mönikheim für jedes der elf Enkelkinder gedichtet hat. Danach erinnerten wir uns an all das, was das Leben der Schafe bereichert und bedroht und wie die Hirten ihre Schafe gut ernähren und versorgen können.
In einem kreativ gestalteten Werkstatt-Gottesdienst zum 23. Psalm, entwickelten wir verschiedene Szenen zu Versen des Psalms und spielten sie uns gegenseitig vor.
Über eine Kamera wurde ein lustig gemaltes Bilderbuch an die Wand geworfen und von den Kindern vorgelesen. Zum Abschluss zeichneten wir uns gegenseitig mit Wasser ein Kreuzzeichen auf die Stirn und gaben uns Gottes Segen mit auf den Weg.

Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns, von den liebgewordenen Freunden und fuhren mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen im Herzen nach Hause.
Ob wir uns wohl im nächsten Jahr wiedersehen, wenn das Evangelische Gemeindeblatt wieder zu Tagen „mit Oma und Opa durch Europa“ einlädt?







Luthers-Familienzeit

Jetzt Online-Magazin testen.

THEMA - Die Bergpredigt

Ausgabe 3/2017

Evangelisches Gemeindeblatt

Aktuelle Ausgabe 34/2017

Meinungsumfrage

Meinungsumfrage

Die Landessynode berät im Herbst über die Segnung von homosexuellen Paaren. Soll sie bei der Entscheidung die Meinung der Kirchenmitglieder stärker berücksichtigen?
Ja.
Nein
Ich weiß es nicht