Christliche Themen für jede Altersgruppe

Nationalpark Cilento und Golf von Salerno, eine Kultur-Wanderreise vom 22.-29. September 2017




Mit einer frischen Brezel von Frau Koschmieder vom Evangelischen Gemeindeblatt im Handgepäck machten wir uns am 22. September am Stuttgarter Flughafen auf zu unserer einwöchigen Reise nach Süditalien. Nach der Landung in Neapel erreichten wir nach ca. 1 ½ Stunden Busfahrt unser Hotel „Hermitage“ in San Marco di Castellabate. Der Begrüßungsumtrunk mit Vorstellungsrunde in der Spätnachmittagssonne auf der Aussichtsterrasse des Hotels stimmte uns auf die kommende gemeinsame Urlaubswoche im Cilento ein.
Am ersten Tag, dem 23. September, ging unsere Wanderung auf den Monte Fesole. Neben der faszinierenden Aussicht über Berge und Meer freuten wir uns über die unerwartet grünen Wälder, über Ess-Kastanien-Bäume kurz vor der Ernte und Herbstblumen, insbesondere die vielen Alpenveilchen. Diese Eindrücke sollten uns die ganze Woche begleiten.
 
Am Nachmittag besuchten wir noch Paestum, eine griechische Stadtgründung von 600 v.Chr. mit drei Tempeln im Dorischen Stil, einer gut erhaltenen, ca. 5 km langen Stadtmauer und einem sehenswerten Museum.
 
Am Sonntag, 24.09. wanderten wir bergauf und bergab hinter der Küste von Palinuro bis Porto Infreschi. Die besonders Unermüdlichen unter uns nutzten die Mittagszeit zu einem Bad im Meer. Von Porto Infreschi fuhren wir mit dem Boot wieder zurück und sahen dabei die abwechslungsreiche Küste vom Wasser aus.
 
G leich zu Beginn der Wanderung schloss sich uns ein Hund an, der offenbar unseren Führer Enzo kennt und begleitete uns auf der ganzen Tour. Anschließend fuhr er dann ganz selbstverständlich mit uns per Schiff wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Palinuro.   
Am 25.09. haben wir die Küste von Santa Maria di Castellabate Richtung Agropoli erwandert. Neben wunderschönen Ausblicken hinab auf das klare, blaue Mittelmeer weckten große Eidechsen unser Interesse. Obwohl ein Teil des Gebiets, das wir durchquerten, erst kürzlich von einem Buschbrand heimgesucht wurde, wuchsen bereits wieder neue Gräser und andere Pflanzen.
 
Das vorzügliche Mittagessen mit regionaler Kost und selbst angebautem Wein nahmen wir in einem urigen Restaurant im Freien ein mit Blick auf die umliegenden Berge. Am Nachmittag besichtigten wir eine der vielen konventionell be-wirtschafteten Wasserbüffelfarmen, wo der berühmte Mozzarella di Bufala hergestellt wird. Vor der Rückkehr in unser Hotel statteten wir dem historischen Teil von Castellabate einen Besuch ab.
Der 26.09. stand ganz im Zeichen der Calore-Schlucht. Durch schattige Wälder erreichten wir von Magliano aus auf sehr gutem Weg den Talgrund mit Bach und bizarren Kalkgesteinsformationen. Unterwegs entdeckten wir eine erst vor kurzer Zeit geborene kleine Kreuzotter und wieder viele Alpenveilchen.
 
Am 27.09. fuhr uns der Bus quer durch den Cilento-National-Park nach Padula zur Besichtigung des größten Kartäuserklosters in Italien.
 
Nach dem anschließenden Mittagessen mit schmackhaften lokalen Spezialitäten in einem „agriturismo“ ging es über die Berge zurück nach Castellabate unterbrochen durch eine kleine Wanderung. Dabei begegneten uns „Wanderkühe“, das sind in weitgehender Freiheit lebende Rinder.
Für den 28.09. hatte unser Wanderführer eine Tour auf den Monte Stella vor-gesehen. Auf alten Pilgerpfaden, vorbei an vorzeitlichen Versammlungsplätzen, immer mit schöner Aussicht auf die weit unter uns liegende Küste, erreichten wir den Gipfel mit der Wallfahrtskirche der Madonna della Stella. Nach der Mittags-pause dort machten wir uns auf den langen Abstieg bis zum Bus.
 
Wie häufig in dieser Woche genehmigten wir uns – diesmal in Acciaroli – vor der Fahrt zum Hotel einen nachmittäglichen Cappuccino, obwohl dieses Getränk in Italien eigentlich zum Frühstück gehört.
Der 29.09. war der Tag des Abschieds vom Cilento, einer wunderschönen, ab-wechslungsreichen und geschichtsträchtigen Landschaft, die uns allen sehr gut gefallen hat. Wir hatten sechs erlebnisreiche Tage bei bestem Spätsommerwetter. Unser besonderer Dank gilt Martina Ehrlich vom Evangelischen Gemeindeblatt, unserem lokalen Kultur- und Wanderführer Enzo und Busfahrer Giuseppe.
    
       

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