Christliche Themen für jede Altersgruppe

Ansteckungsgefahr verringern - Corona Virus

Durch die Corona-Epidemie ist derzeit das öffentliche Leben stark eingeschränkt. Das gilt auch für den kirchlichen Bereich. Die Landeskirche Württemberg empfiehlt die Absage von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen. Die aktuellsten Informationen sind im Internet auf der Seite www.elk-wue.de/corona einsehbar. Hier ein Überblick über empfohlene Maßnahmen.

So wie bei dieser Kirche im hessischen Offenbach finden auch in Württemberg Gottesdienste wegen des Corona-Virus nicht mehr statt. (Foto: epd-bild)

So wie bei dieser Kirche im hessischen Offenbach finden auch in Württemberg Gottesdienste wegen des
Corona-Virus nicht mehr statt. (Foto: epd-bild)

Das aktuell oberste Ziel bei allen Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie ist es, die Ausbreitung des Virus so gut es geht zu verlangsamen. Dabei geht es vor allem darum, Risikogruppen (wie über 60-Jährige oder Menschen mit Vorerkrankungen) vor einer Ansteckung zu schützen.

Daher gibt es strenge Richtlinien für alle Arten von Versammlungen. Das gilt auch für den kirchlichen Bereich. Die in der Folge aufgelisteten Hinweise basieren auf den Handlungsempfehlungen, welche die Landeskirche auf ihrer Internetseite www.elk-wue.de/corona veröffentlicht hat (Stand: Montag, 16. März).

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Ansteckungsgefahr verringern - Corona Virus

Gottesdienste: In der aktuellen Situation empfiehlt die Landeskirche, bis auf weiteres auf Gottesdienste zu verzichten. Die Glocken sollen zur Gottesdienstzeit trotzdem läuten. Wenn möglich, sollten hauptamtliche Seelsorger zur Zeit des Gottesdienst­beginns vor Ort sein. Ob ein Gottesdienst stattfindet, ist eine Entscheidung der jeweiligen Gemeinde. In manchen Gemeinden werden Gottesdienste als Video- oder Audioaufzeichnung im ­Internet zur Verfügung gestellt.

Kasualien: Kasualgottesdienste wie Hochzeiten und Taufen sollten ebenfalls abgesagt werden. Bestattungen sollten möglichst unter freiem Himmel stattfinden, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Gruppen und Kreise: Treffen von Gruppen und Kreisen in den Gemeinden sollten ebenfalls bis auf weiteres nicht stattfinden, um die Zahl der persönlichen Kontakte zu verringern und die Ausbreitung des Virus’ zu verlangsamen. Das gelte auch für den Konfirmandenunterricht, so die Landeskirche. Damit Menschen, die zu Hause bleiben wollen oder müssen, nicht komplett von allen sozialen Kontakten abgeschnitten sind, bittet die Landeskirche, mit diesen telefonisch oder digital in Kontakt zu bleiben.
Weitere Veranstaltungen: Um die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu bremsen, sollten Kirchengemeinden alle Veranstaltungen, Konzerte, Chorproben, Konferenzen und Besprechungen absagen.

Seelsorge: Zum Schutz von Kranken und Geschwächten bittet der Oberkirchenrat darum, ehrenamtliche seelsorgerliche Begleitung bis auf weiteres auszusetzen. Hauptamtliche Seelsorger in Krankenhäusern und Pflegeheimen bleiben dienstverpflichtet und damit bereit zur Seelsorge, insbesondere in Sterbefällen. Sie stimmen sich dazu mit ihrer Einrichtung ab.

Schulen und Kindergärten in evangelischer Trägerschaft sind genauso wie staatliche Einrichtungen bis zum 19. April geschlossen.

Ansteckungsgefahr verringern - Hygienetipps

Jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr zu verringern, indem er allgemeine Hygienetipps beachtet. Dazu gehört: Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch; die Hände vom Gesicht fernhalten; Abstand zu Menschen halten, die  Husten, Schnupfen oder Fieber haben; Berührungen vermeiden (zum Beispiel Händeschütteln oder Umarmen beim Begrüßen); sich regelmäßig und ausreichend lange die Hände mit Wasser und Seife waschen?– mindestens 20 Sekunden.

Information zur Corona Pandemie

Die aktuellen Hinweise der Landeskirche zum Corona-Virus finden Sie im Internet auf www.elk-wue.de/corona

Informationen zum Gemeindeleben finden Sie auf der Unterseite: www.elk-wue.de/corona/gemeinde leben-online

Aktuelle organisatorische Fragen können per E-Mail gestellt werden: corona(at)elk-wue.de

Fragen zur Jugendarbeit können an das Evangelische Jugendwerk gemailt werden: corona(at)ejwue.de




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