Christliche Themen für jede Altersgruppe

Fit machen für die digitale Welt - Bildungsforum der Landeskirche

BIBERACH – Welche Bildung braucht die Digitalisierung? Unter dieser Frage steht das fünfteBildungsforum der Landeskirche in Oberschwaben. In Vorträgen und Workshops geht es unter anderem um digitale Medien in der Kita, Religion in Videospielen und den Umgang mit Hass im Internet. Eine Anmeldung für das Bildungsforum ist noch bis 21. Februar möglich.

Digitale Medien im Unterricht

Im Unterricht könnten digitale Medien in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen. Foto: Robert Kneschke/ Adobe Stock

Ob in der Kindertagesstätte, der Schule, der Ausbildung oder im Konfirmandenunterricht: digitale Medien spielen überall in der Bildung eine immer größere Rolle. Aber welche Bildung braucht die Digitalisierung eigentlich? Wo ist das Digitale in der Bildung nützlich, wo schädlich, wo vielleicht sogar gefährlich? Wie kann Digitalisierung dem Menschen dienen – und nicht umgekehrt?

5. Bildungsforum in Oberschwaben - Thema: Digitalisierung

Das alles ist Thema beim fünften Bildungsforum in Oberschwaben am 5. März von 8.30 Uhr bis 16 Uhr in der Gigelberghalle, Jahnstraße 1, in Biberach. Veranstalter ist die evangelische Landeskirche, die Schuldekane aus Ravensburg, Biberach sowie Ulm und Blaubeuren laden gemeinsam ein.

Beginn des Programms ist um 9 Uhr mit einer Begrüßung durch Oberkirchenrat Norbert Lurz. Anschließend spricht die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz über biblische Perspektiven zum Thema. Um 9.30 Uhr folgt der Hauptvortrag „Welche Bildung braucht die Digitalisierung?“ von Ilona Nord. Die evangelische Theologin ist Professorin an der Universität Würzburg mit den Schwerpunkten Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts. Seit 2017 arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zum Einsatz von digitalen Medien im Religionsunterricht.

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Vertreter der Herzog-Philipp-Verbandsschule Altshausen berichten danach von „Chancen und ‚Nebenwirkungen‘ auf unserem Weg zur digitalen Schule“. Dabei geht es um praktische Beispiele aus dem Schulleben. Die Grundschule der Herzog-Philipp-Verbandsschule ist eine „Referenzschule für Medienbildung“. Sie hat ein eigenes Medienkonzept erarbeitet, zu dem unter anderem gehört, dass alle Grundschul-Klassenzimmer mit einer „Medienecke“ ausgestattet sind, dass sie auch über Drucker, Beamer und kabelloses Internet verfügen.

Die Workshops des Bildungsforums finden nach dem Mittagessen ab 13.30 Uhr in der Biberacher Pflugschule statt. Für die Teilnehmer besteht die Wahl zwischen zehn Arbeitsgruppen.

Tablet, Mathe lernen, Lernspiele

Mathe lernen mit dem Tablet: Lernspiele können, sinnvoll eingesetzt, dazu beitragen, Inhalte besser zu behalten. Foto: epd-bild

Digitale Bildungsangebote

Ilona Nord, die Referentin des Vormittags, bietet einen Workshop an, in dem die Teilnehmer die Themen ihres Vortrags diskutieren können. Um Religion in Videospielen und den Einsatz solcher Spiele im Schulunterricht geht es bei Kirchenrat Tobias Schneider. Die Angebote der Landeskirche zum „E-Learning“, zum Lernen mit elektronischen Medien, sind Thema einer weiteren Arbeitsgruppe. Gerade bei Kindern und Jugendlichen stellt sich die Frage, ab welchem Punkt digitale Medien zu viel Raum im Leben einnehmen. In einem Workshop geht es deshalb um Prävention im Umgang mit Spielen und Chats.

Drei andere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit dem Einsatz digitaler Medien außerhalb der Schule: in der Kita, in der betrieblichen Ausbildung und im Konfirmandenunterricht. Wie auf Hass im Internet reagiert werden kann, zeigt Matthieu Coquelin, Leiter der Fachstelle Extremismusdistanzierung am Demokratiezentrum Baden-Württemberg.

Außerdem gibt es noch Workshops zu einem Hörspiel-Projekt mit digitalen Aufnahmegeräten und zum Einsatz von Smartphone und Tablet im Religionsunterricht. Die Tagung endet mit einem gemeinsamen Abschluss in der Gigelberghalle gegen 16 Uhr.

Information

Die Anmeldung zum Bildungsforum ist bis 21. Februar möglich unter Telefon 07351- 71099, per E-Mail an: schuldekan.biberach@elk-wue. de oder im Internet unter: www.schuldekan-biberach.de Für die Teilnahme an den nachmittäglichen Arbeitsgruppen bitten die Veranstalter, bei der Anmeldung eine Erst- und eine Zweitwahl anzugeben. Bis zum 2. März erhalten die Angemeldeten per E-Mail eine Rückmeldung, an welcher Arbeitsgruppe sie teilnehmen können.

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