Christliche Themen für jede Altersgruppe

Für besondere Tage

Über die Sommerferien haben Ausflügler, Urlauber und Erlebnishungrige viele Möglichkeiten, das Land auf verschiedene Weise kennenzulernen. Zum Beispiel mit Ausstellungen und Museen in Württemberg und darüber hinaus, wo es in oft reizvoller Landschaft viel Neues zu erfahren gibt. Eine kleine Auswahl.

Luftbild des Freilichtmuseums Beuren. Dort findet die Ausstellung „Jüdisches Leben in Württemberg“ statt.
(Foto: Kreisarchiv Esslingen/Horst Guth)

Hermann Hesse und Thomas Mann: Wortkünstler – Weltbürger – Weg­genossen. Ausgehend von den unterschiedlichen Prägungen und Persönlichkeiten der beiden Literaten widmet sich die Ausstellung deren Leben und Wirken sowie ihrer über Jahrzehnte andauernden Verbindung.
Hermann-Hesse-Museum, Marktplatz 30, Calw. Internet: www.calw.de/museen; zu sehen bis 3. November. Geöffnet: dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Diesen Artikel jetzt im EVG-ePaper lesen

„Um die Stimme der Frauen ...“ – Das Frauenbild der Parteien im Spiegel ihrer Wahlplakate 1919–2017. Frauen durften in Deutschland bis Anfang des 20. Jahrhunderts weder wählen noch gewählt werden; sie durften noch nicht mal an politischen Veranstaltungen teilnehmen. Doch nach langem Kampf wurde Anfang 1919 das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Bis heute stellen Frauen die Mehrheit der wahlberechtigten Bevölkerung und können mit ihren Stimmen Wahlen beeinflussen. Vor diesem Hintergrund will die Ausstellung „um die Stimme der Frauen ...“ das politische Bewusstsein von Frauen schärfen. Tondokumente wie Lieder oder Wahlkampfreden ergänzen die Ausstellung.

Theodor-Heuss-Haus, Feuerbacher Weg 46, Stuttgart. Internet: www.stiftung-heuss-haus.de; zu sehen bis 1. September, dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

G.I.Widmann Retrospetive. Anlässlich ihres 100. Geburtstags widmet das Kunstmuseum Reutlingen der Künstlerin Gudrun Irene Widmann eine Ausstellung mit Gemälden und Zeichnungen aus sieben Jahrzehnten. Ihr Schaffen zählte vor allem in den 50er-Jahren zu den interessantesten figurativen Positionen im deutschen Südwesten. Dass das Werk der Reutlingerin heute weit weniger präsent ist als das ihrer männlichen Kollegen, ist auch den Zeitumständen geschuldet.

Kunstmuseum Reutlingen – Spendhaus, Spendhausstraße 4, Reutlingen. Internet: www.kunstmuseum-reutlingen.de; zu sehen bis 6. Oktober, dienstags bis samstags 11 bis 17 Uhr, donnerstags 11 bis 19 Uhr, sonntags 11 bis 18 Uhr.


Bekenntnis zum Gegenstand. Linolschnitte von Karl Rössing und seinen Schülern Robert Förch und Malte Sartorius. Karl Rössing hat als Professor an der Kunstakademie in Stuttgart von 1947 bis 1960 viele Studierende geprägt. Seine Leidenschaft für den Linolschnitt, gab er an Robert Förch und Malte Sartorius weiter. Von allen drei Druckgrafikern werden Linolschnitte präsentiert, welche sowohl Ähnlichkeiten als auch die eigenständige Entwicklung aufzeigen.

Städtische Galerie, Hauptstraße 60-64, Bietigheim-Bissingen. Internet:www.bietigheim-bissingen.de; zu sehen bis 16. Februar 2020, dienstags, mittwochs und freitags 14 bis 18 Uhr, donnerstags 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 11 bis 18 Uhr.


Japans Puppen, Spielwaren, Kostbarkeiten und Symbole. So heißt eine Ausstellung im Stadtmuseum Hornmoldhaus. Im Zentrum stehen japanische Puppen, Ningyo, genannt, die dort kultische Bedeutung haben.

Stadtmuseum Hornmoldhaus, Hauptstraße 57, Bietigheim-Bissingenn. Internet: www.bietigheim-bissingen.de; zu sehen bis 15.September, dienstags, mittwochs, freitags von 13.45 bis 17.45 Uhr, donnerstags von 13.45 bis 19.45 Uhr, samstags und sonntags 10.45 bis 17.45 Uhr.


Thomas Schütte – One Man House (Friedrich-Ebert-Brücke 1). Der Bildhauer Thomas Schütte hat an einem der prominentesten Orte der Stadt, der Inselspitze in Heilbronn, ein begehbares „One Man House“ errichtet. Das Haus ist Atelier und Rückzugsort. Das große Rundfenster ist prägendes Gestaltungselement. Parallel werden in den Räumen der Inselspitze Architekturmodelle gezeigt, die unterschiedliche Bauformen und deren Nutzung spiegeln.

Museum im Deutschhof, Deutschhofstraße 6, Heilbronn. Internet: www.museen-heilbronn.de; zu sehen bis 22. September, täglich von 12 bis 18 Uhr.


Abstract – Blaues Licht. In der Ausstellung sind aktuelle Arbeiten von Susanne Zuehlke zu sehen. Die 1962 geborene Künstlerin studierte an der Staatlichen Akademie für Künste in Karlsruhe. Abstraktion mit malerischen Freiheiten, der Verzahnung unterschiedlicher Ebenen von Malerei und Raum, lässt neue Dimensionen in ihren Arbeiten entstehen.

Schloss Mochental, Galerie Schrade, Ehingen (Donau)-Mochental. Internet: www.schrade-molchental.de; zu sehen bis 8. September, dienstags bis samstags 13 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Stätten der Staufer. Der Maler Reinhard Bergmann stellt seine neuen thematischen Gemälde „Stätten der Staufer“ auf der Burg Katzenstein vor. In seiner Malerei beschäftigt er sich seit Jahrzehnten mit der sakralen und profanen Architektur des Mittelalters.

Burg Katzenstein, Dischingen-Katzenstein, Oberer Weiler 1-3. Internet: www.burgkatzenstein.de; zu sehen bis Januar 2020, dienstags bis samstags von 10 bis 20 Uhr, bis Ende September auch montags.


Die David-Story. Vom Hirtenjungen zum Herrscher mit der Harfe. Die Lebensgeschichte des biblischen Königs David wird in der Bibelgalerie in Meersburg von der Gestalterin Renate Milerski mit fast 300 Egli-Erzählfiguren in 23 Bildern eindrücklich in Szene gesetzt.

Bibelgalerie Meersburg, Kirchstraße 4. Internet: www.bibelgalerie.de; zu sehen bis 8. September, dienstags bis samstags von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.


Jüdisches Leben im ländlichen Württemberg. Die Ausstellung stellt das Leben und Wirken jüdischer Menschen in der Region vor. Wie arbeiteten jüdische Viehhändler zu Beginn des 20. Jahrhunderts und welche Rolle spielte der Textilhandel? Wie lauten die Regeln des koscheren Essens und ­welche Feste wurden gefeiert? Das Zusammenleben von Christen und Juden wird aufgezeigt – ebenso wie die ­Zerstörung des Zusammenlebens in der Zeit des Nationalsozialismus.

Freilichtmuseum Beuren, In den Herbstwiesen. Internet: www.freilicht museum-beuren.de; zu sehen bis 3. November, dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr.

Dieselross und Pferdestärken. Der Einsatz von Motoren bedeutete im 20. Jahrhundert einen tiefgreifenden Einschnitt in die Landwirtschaft. Vor allem die Traktoren veränderten das Leben im Dorf von Grund auf. Die Ausstellung zeigt herausragende Traktoren und Mähdrescher. Zudem erzählt sie vom Wandel des Alltags, der Arbeit und den Schattenseiten der Motorisierung.

Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, Griesweg 30, Bad Schussenried-Kürnbach. Internet: www.muse umsdorf-kuernbach.de; zu sehen bis 31. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr.


Rekordjagd auf zwei Rädern. Das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum zeigt eine Sonderausstellung zu acht Jahrzehnten Jagd auf Geschwindigkeitsrekorde. Die älteste Maschine ist aus dem Jahr 1904. Dazu gibt es viele Informationen zu den Fahrern und Tüftlern sowie Geschichten um die Rekordversuche.

Deutsches Zweiradmuseum und NSU-Museum, Urbanstraße 11, Neckar­sulm. Internet: www.zweirad-museum.de; zu sehen bis 6. Oktober, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.


Hochzeitsfotos von 1880 bis 2017. Die Hochzeit ist ein wichtiger Tag im Leben vieler Paare. Dieser Tag ist geprägt von zahlreichen Bräuchen und Traditionen. Zumeist wird so gerne an diesen Tag zurückgedacht, dass davon zahlreiche Erinnerungsstücke bleiben. Hochzeitsfotos sind besonders ausdrucksstarke Erinnerungsstücke.

Museum der Alltagskultur,Schloß Waldenbuch, Kirchgasse 3, Waldenbuch. Internet: www.museum-der-alltagskultur.de; zu sehen bis 8. September, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr, sonntags 10 bis 18 Uhr.

Vergehen und Werden. Der Kreislauf des Lebens. Die Ausstellung beleuchtet die einzelnen Stufen des Vergehens. Sie zeigt aber auch anhand von Mumien, Knochen und Fossilien besondere Formen des Nicht-Vergehens und schließt den Kreislauf zum Werden der ersten Organismen.

Urgeschichtliches Museum, Kirchplatz 10, Blaubeuren. Internet: www.urmu.de; zu sehen bis 12. Januar, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.


Burgen, Bauern, Bestattungen. Die Heuneburg an der oberen Donau stellt eine der bedeutendsten Fundstätten der Eisenzeit dar. Inzwischen stehen ländliche Siedlungen und Burgen im Umfeld der Heuneburg im Fokus der Forschung. Das Freilichtmuseum veranschaulicht die neuesten Ergebnisse dieser Forschungen und zeigt anhand großformatiger Illustrationen Szenen der hallstattzeitlichen Lebenswelt im Umfeld der Heuneburg. Damit soll die Vergangenheit verständlicher gemacht werden.

Freilichtmuseum Heuneburg, Binzwanger Straße 14, Herbertingen-Hundersingen. Internet: www.heuneburg-keltenstadt.de; zu sehen bis 31. Oktober, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.