Christliche Themen für jede Altersgruppe

Mit Vertrauen in die Zukunft - Ein Herz für diakonische Anliegen

Vertreterinnen und Vertreter aus kirchlichen Einrichtungen, der Landeskirche und anderen Kirchen gratulieren dem neuen württembergischen Bischof zu seiner Wahl. Sie wünschen sich eine gute Zusammenarbeit und sehen mit Ernst-Wilhelm Gohl gute Voraussetzungen dafür.

Ernst-Wilhelm Gohl (links) nimmt die Glückwünsche von Landesbischof Frank Otfried July entgegen. Foto: EMH/ Gottfried Stoppel

„Ich freue mich, dass in den Herausforderungen und Veränderungsprozessen der nächsten Jahre mit Ernst-Wilhelm Gohl eine Person Verantwortung übernimmt, die gewillt ist, diese Prozesse mitzusteuern und mitzugestalten“, sagte Landesbischof Frank Otfried July nach der Wahl von Ernst-Wilhelm Gohl. Der neue Landesbischof stehe im geistlichen Horizont des Auftrags der Landeskirche, das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen.

Synodalpräsidentin Sabine Foth sagte, sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Ernst-Wilhelm Gohl. Mit ihm sei ein Pfarrer an die Spitze der Landeskirche gewählt worden, der vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern als Theologe gesammelt habe und diese nun der gesamten Kirche zugutekommen lasse.

Die Evangelische Gesellschaft Stuttgart (eva) gratulierte Dekan Ernst-Wilhelm Gohl. Er sei ein erfahrener Seelsorger und als Dekan von Ulm mit den Sorgen und Anliegen der Kirchengemeinden vertraut, so Klaus Käpplinger, der Vorstandsvorsitzende der eva. „Uns freut, dass ihm auch diakonische Themen am Herzen liegen.“

„Durch den Landesposaunentag in Ulm verbindet das EJW eine langjährige und gute Zusammenarbeit mit Ernst-Wilhelm Gohl“, sagte Cornelius Kuttler, Leiter des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg. „Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam Impulse für eine auch für junge Menschen attraktive Kirche zu setzen.“

Auch der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, freut sich über die Wahl: „Als erfahrener Seelsorger und Dekan von Ulm ist Gohl mit den Anliegen der Kirchengemeinden bestens vertraut.“ Den Menschen eine geistliche Heimat zu geben, dieses Anliegen teile er gern mit Gohl.

Aus der badischen Landeskirche gab es ebenfalls Glückwünsche: Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh gratulierte auch im Namen seiner Nachfolgerin Heike Springhart. „Wir sind als badische Landeskirche dankbar für das gute Miteinander mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.“ Die badische Kirche freue sich darauf, die Kooperation weiter zu vertiefen, um gemeinsam in Baden-Württemberg den christlichen Glauben und die Verantwortung für das Gemeinwesen zu stärken.“

„Ich wünsche Ernst-Wilhelm Gohl Gottes Segen, genug Kraft an Leib und Seele, vor allem Zuversicht und Gottvertrauen in dieser neuen Aufgabe“, sagte die EKD-Ratsvorsitzende und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus. „Wir erleben bedrückende und aufwühlende Zeiten, deren Sorgen und Nöte sich uns schwer auf die Seele legen.“

Evangelium fordert heraus

Kurschus sprach Gohl einen Bibelvers zu: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe herbeigekommen!“ (1. Korinther 13,12). „Darin liegt die Verheißung: Die Nacht mit ihrer Finsternis wird nicht ewig dauern, mitten darin sind wir unterwegs in den Tag, hin zum Licht.“ Ob es um die Zukunft der Kirche gehe oder um Krisen: Das Evangelium fordere heraus, die Augen vor den Nöten und Problemen dieser Welt nicht zu verschließen und gleichzeitig auf Gottes ungeahnte Möglichkeiten zu hoffen.

Auch der leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, der Hannoversche Landesbischof Ralf Meister, gratulierte Ernst-Wilhelm Gohl zur Wahl. „Wir freuen uns, Sie als Gast in der VELKD-Bischofskonferenz willkommen zu heißen“, postete Meister auf Twitter.

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