Christliche Themen für jede Altersgruppe

Persönlich gemeint: Staunen ...

Staunenswertes

Franciska Bohl„Staunen. Forschen. Handeln. Gemeinsam im Dienst der Schöpfung“ heißt das Motto des  ökumenischen Tages der Schöpfung. Dieser soll dazu beitragen, zwischen Kirche und Wissenschaft Begegnungen zu ermöglichen und gemeinsame Aufgaben zu finden. Ich finde, dass „Staunen“ ein schöner Begriff im Zusammenhang mit Schöpfung ist. Denn oft wächst erst aus dem Staunen heraus die Motivation, sich für den Erhalt der Erde einzusetzen.

Wir Erwachsenen haben das Staunen manchmal verlernt. Oder vergessen einfach, auch einmal einen unvoreingenommenen Blick auf die großen und kleinen Wunder der Natur zu werfen. Anders als Kinder, die meist großen Spaß daran finden, zu forschen und zu experimentieren. Die das Gegebene, Farben und Erscheinungen dieser Welt, ständig hinterfragen. Und die nicht müde werden, scheinbar Selbstverständliches in Zweifel zu ziehen – oder buchstäblich alles Lebendige genauer unter die Lupe zu nehmen.

Als „Samen des Wissens“ ist das Staunen schon bezeichnet worden, als „erster Schritt zur Anbetung“. Und das zu Recht: Denn wer staunt, der erwartet nichts, sondern begibt sich auf den Nullpunkt des Wissens zurück. Der stellt persönliche Motive in dem Moment selbst hintenan und lässt sich ganz auf den Augenblick ein. Ein Gefühl, das den Grundgedanken des Lebens – und damit der Schöpfung – auf besondere Weise gerecht wird, meint

Ihre Franciska Bohl
franciska.bohl(at)evanggemeindeblatt.de

Meinungsumfrage

Wollen Sie die Sommer- oder die Winterzeit behalten, wenn es keine Zeitumstellung mehr gibt?

Ergebnis anzeigen