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Über Verschwörungsmythen - Landesbeautragter Blume zu Gast

FRIEDRICHSHAFEN – Antisemitismus und Verschwörungsmythen in Zeiten der Corona-Pandemie – das ist das Thema eines Vortrags mit Michael Blume am 30. Juni, 19 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Kenzelweg 2 in Friedrichshafen. Der Religionswissenschaftler Blume ist Beauftragter des Landes Baden-Württemberg gegen Antisemitismus.

Michael Blume arbeitet im Staatsministerium Baden-Württemberg. Foto: Julian Rettig

Die Pandemie, so Blumes Erfahrung, hat viele Menschen verunsichert und damit einen Nährboden für Verschwörungsmythen geschaffen. Am Ende dieser Mythen befinde sich häufig ein jahrhundertealtes Feindbild: die Erzählung von der „jüdischen Weltverschwörung“. Michael Blume erklärt in seinem Vortrag, wie Menschen aus der Mitte der Gesellschaft zu solchen Annahmen kommen, welche Gefahren in dieser Weltdeutung liegen und wie so die liberale Demokratie in Frage gestellt wird. „Wer die Welt verstehen und ihre Probleme wirklich angehen möchte, muss Abstand von platten Schuldzuweisungen und vermeintlich einfachen Antworten nehmen“, so Blumes Ansicht.

Vortrag mit Michael Blume
30. Juni, 19 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Kenzelweg 2 in Friedrichshafen

◼ Der Eintritt ist frei.

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Verschwoerung. Geheimnis. Foto: Thomas Wolter

Interessante Links:

Interview mit Michael Blume

Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung

Staatsministeriums Baden-Württemberg - Michael Blume



Foto: Thomas Wolter, pixabay