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Was beim Sparen hilft - Tipps der Verbraucherzentrale

Eigentlich wissen wir schon längst, wie wir Energie sparen können. Doch manchmal setzen wir dieses Wissen nicht konsequent um. Deshalb zur Erinnerung ein paar Tipps, wie wir sparen und dabei gleichzeitig die Umwelt schonen.

Unser Stromtransportnetz. Foto: unsplash/ andrey metelevUnser Stromtransportnetz. Foto: unsplash/ andrey metelev

Was beim Sparen hilft

Kühlschrank

Die Kühlschranktemperatur auf 7 Grad Celsius einzustellen, verbraucht laut Verbraucherzentrale bis zu sechs Prozent weniger Strom als bei einer Temperatur von 6 Grad. Außerdem: Speisen erst vollständig auskühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Lebensmittel im Kühlschrank auftauen, dann muss der Kühlschrank für ein Weilchen nicht selbst kühlen. Zusätzlich hilft es, Gefrierfächer und Gefrierschrank regelmäßig abzutauen. Denn das Eis ist wie eine Isolierung an den Wänden wodurch das Gefriergerät für die Kühlung mehr Energie verbraucht.

Wasser

Nach dem Wäschewaschen Wäsche an der Luft trocknen – das spart den Trockner. Besonders Wäschetrockner ohne Energiepumpe verbrauchen viel Strom. Beim Spülen von Geschirr das Eco-Programm der Spülmaschine nutzen oder Temperaturen von 45 bis 55 Grad. Ebenfalls stromsparend sind Kleingeräte wie Mikrowelle oder Wasserkocher.

Heizen

Den Thermostat auf die gewünschte Raumtemperatur einstellen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent des Verbrauchs.

Der Heizkörper sollte keine Gluckergeräusche von sich geben. Mit einem Schlüssel für die Entlüftung kann man die die Luft aus dem Heizkörper lassen. Heizkörper nicht hinter Vorhängen oder Möbeln verbergen. Das verhindert eine gleichmäßige Zimmertemperatur.

Wer nicht zuhause ist, kann die Heizung zurückdrehen. Auch das spart Energie. Allerdings: Ganz auskühlen lassen sollte man die Wohnung nicht, das erhöht die Schimmelgefahr. Deshalb: Täglich öfter richtig lüften. Dabei Fenster für ein paar Minuten ganz aufmachen. Die Raumluft erneuert sich, ohne dass die Wände dabei auskühlen. Mit Durchzug lüften geht schneller und ist noch sparsamer.

Licht

LED-Leuchten verbrauchen 90 Prozent weniger Strom als Glüh- und Halogenlampen. Energie spart auch, wer das Licht beim Verlassen des Raumes ausschaltet.

Rollläden

Nachts die Rollläden schließen. Dadurch werden die Fenster zusätzlich isoliert.

Elektrogeräte

Generell gilt: Alles, was in der Steckdose steckt, verbraucht Strom! Das gilt auch für alle ausgeschalteten Geräte und nicht verwendete Akkuladekabel. Wenn das Smartphone nachts in den Flugmodus gestellt wird, muss es am nächsten Tag weniger aufgeladen werden. Außerdem verbrauchen Laptops weniger Energie als normale, sogenannte Desktop-PCs.

Kochen

Beim Kochen und Braten darauf achten, Topf oder Pfanne mit einem Deckel abzudecken. Beim Ofen Umluft statt Ober- und Unterhitze nutzen – das spart 15 Prozent Strom. Und was tun mit einem aufgeheizten Ofen? Die Restwärme nutzen: Für die Raumtemperatur oder um Speisen aufzuwärmen.

www.verbraucherzentrale.de

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