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Schnapp dein Rad im Herbst!

Heute schon an morgen denken: Ausgerechnet jetzt kaufen? Aber ja doch! Denn gerade am Ende es Sommers ist manches Sonderangebot möglich. Luthers gibt Ihnen Tipps, wie Sie das richtige Rad finden können

Der Fahrradkauf will gut überlegt sein. Nach oben hin gibt es meistens keine Grenzen.

Fahrradfahren wird immer beliebter. Die Radwege in den Städten werden besser. Und unzählige Fahrradwanderwege durchziehen Württemberg. Und für jede Gelegenheit und Anwendung werden Fahrräder im Fachhandel angeboten. E-Bike, Cityräder, Mountain- oder Trecking-Bike, Rennmaschine. In allen Farben, Größen und Variationen. Jedoch: Kaum ein Laie behält da noch den Überblick. Dabei ist es ganz einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Wichtig für die richtige Wahl sind Einsatzgebiet, Preis, Handling und Geschmack. Das sind die vier wichtigsten Kriterien – und wie sie Ihnen helfen, zur richtigen Entscheidung zu gelangen.

1. Für was wollen Sie das Fahrrad benutzen?

➤ Brauchen Sie es täglich auf dem Weg zur Arbeit?

➤ Ist das Fahrrad für Sie ein Fortbewegungsmittel wie Auto, Bus und Bahn?

➤ Oder soll es vor allem am Wochenende raus in die Berge und über Stock und Stein gehen?

➤ Wie viel Gepäck haben Sie dabei?

➤ Wollten Sie schon immer am Wochende durch Feld und Flur radeln?

➤ Wie groß sind die Entfernungen, die Sie zurücklegen wollen?

➤ Fahren Sie mehr auf festen Straßen und Wegen?

➤ Sind Sie viel in Dämmerung und bei Nacht unterwegs?

➤ Im Winter Spinning, im Sommer Bergetappe an Bergetappe, je steiler je besser?

Je genauer Sie diese und ähnliche Fragen beantworten können, umso einfacher wird die Entscheidung für einen Fahrradtyp ausfallen. Bitte beachten Sie, dass es das Allround-Fahrrad nicht gibt: Sie werden das Downhill-Mountain-E-Bike mit 100 Kilogramm Nutzlast für Gepäck und Anhänger nicht finden – und wenn Ihnen wirklich eines angeboten werden sollte, - lassen Sie bitte die Finger weg und suchen sich einen anderen Händler. „Je genauer unsere Kunden wissen, für was sie das Fahrrad benutzen werden, umso leichter wird die Suche nach dem passenden Rad“, sagt Fahrrad-Experte Günter Klenk, Kunden-Berater bei Transvelo in Reutlingen.

2. Die Gretchenfrage: Was kostet ein gutes Rad?

Wie überall, gilt auch beim Fahrradkauf: Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Aber nach unten gibt es eine wichtige Grenze:

Sicherheit! Hier darf auf keinen Fall gespart werden! Bremsen, Beleuchtung und Stabilität: Das sind die entscheidenden Faktoren für die Sicherheit eines Zweirades. Als Richtwert gilt für ein durchschnittliches Citybike eine Preisuntergrenze von 500 Euro. Mountainbikes hingegen beginnen bei 600 Euro. Für einen Einstieg bei den E-Bikes muss der Käufer mit etwa 2.300 Euro rechnen.

3. Nun gilt es: Die Probefahrt!

Wie verhält sich das Fahrrad? Was ist die richtige Größe von Rahmen und Rädern? Welcher Lenker und Sattel sind die richtigen? Der geschulte Fachberater wird die richtigen Komponenten finden und einstellen. Aber am Ende zählt der Kunde. Vor dem Kauf sollte man eine ausgiebige Probefahrt machen, bevor man sich für ein Fahrrad entscheidet. Noch besser: Haben Sie bislang wenig Fahrraderfahrung, dann empfehlen manche Händler sogar erstmal eine ausgiebige Tour mit einem geliehenen Fahrrad zu machen. Denn auch beim Fahrrad gilt: Nichts geht über die eigene Erfahrung – im wahrsten Wortsinn.

Übrigens gibt es wertvolle Tipps und Tricks zur Probefahrt mit einem Fahrrad vom Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.

4. Ihr persönlicher Geschmack entscheidet.

Ist die Technik klar, die Größe, die Ausstattung und der Preis: Nun zählt letzten Endes nur noch der ganz persönliche Geschmack. Und dies nicht nur beim Rad, sondern auch bei Helm, Handschuhen und Bekleidung. Dennoch – auch hier gibt es eine wichtige Einschränkung. Denn gerade bei den Farben gilt: Sicherheit kommt zuerst! Dunkle Farben und Camouflage sind bei der Bekleidung wie bei der Gestaltung Ihres Fahrrades tabu. Denn für Ihre persönliche Sicherheit zählt nur, auf dem Fahrrad zu sehen – und gesehen zu werden.

Tipps für den Kauf von Fahrradwerkzeug

➤ Als Material sollten Sie unbedingt Werkzeugstahl wählen: der hält!

➤ Auf die genaue Passform des Werkzeugs achten: Ein Inbus-Schlüssel, der schon in der Schraube wackelt, taugt, wenn es darauf ankommt, nicht viel. Aber: Exakte Fertigung kostet einfach auch mehr Geld in der Herstellung. Das bitte einrechnen!

➤ Auf Qualitätsstufen der verschiedenen Hersteller achten: So unterscheiden zum Beispiel manche Hersteller bei ihren Produkten zwischen den Modellreihen „Classic“ und „Premium“ – Letzteres ist eher für den Profi gedacht.

➤ Das Fazit lautet: Gutes Fahrradwerkzeug kostet sein Geld – lohnt sich aber letztlich doch.