Sollte der Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, dann klicken Sie bitte hier. Kirchennachrichten 19/2014

Politik, Glaube und Fußball

Liebe Leserin, lieber Leser,

Bärbel Wartenberg-Potter zählt zu den Gründungsmitgliedern der Anti-Apartheid-Bewegung. In ihrem Leben gab es viele Glücksmomente, Schicksalsschläge und Umbrüche. Die ehemalige Bischöfin von Lübeck kommt am 11. Juli nach Ravensburg zur Veranstaltungsreihe „Gemeindeblatt im Gespräch“ und erzählt, was sie herausgefunden hat über das Leben und den Glauben.  Sie sind herzlich dazu eingeladen! (Siehe Klingelbeutel). Ganz nebenbei ist ja immer noch die Fußball-Weltmeisterschaft. Das evangelische Firstwald-Gymnasium in Mössingen hat dazu ein Projekt ins Leben gerufen, das sich sehen lassen kann. (Von Kirchturm zu Kirchturm). Wir wünschen Ihnen jetzt schon ein tolles Viertelfinale, wo immer Sie es sehen!

Ihre

Nicole Marten

Redaktion

Kirchenthemen der Woche

Ulm ist zehnter Standort für „Kein Täter werden“

Ulm ist ab sofort der zehnte Standort in Deutschland für das Präventionsprojekt „Kein Täter werden“. Ziel des von der Charité Berlin entwickelten Therapieangebotes sei es, Sexualstraftaten an Kindern in einem Stadium vorzubeugen, in dem noch nichts vorgefallen ist, teilte das Universitätsklinikum Ulm mit. Therapiert werden Menschen mit pädophilen Neigungen. Standorte des Netzwerkes gibt es bereits in Berlin, Gießen, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Regensburg, Stralsund und Düsseldorf.

Bündnis gegen Cybermobbing beklagt lasche Verfolgung von Straftaten

Das Bündnis gegen Cybermobbing  in Karlsruhe begrüßt, dass die Justizminister über schärfere Strafen für Beleidigungen im Internet nachdenken. Auch auf die Betreiber von Internet-Plattformen müsse mehr Druck ausgeübt werden, damit sie diffamierende Beiträge schnell löschen, forderte der Bündnis-Vorsitzende Uwe Leest im WDR-Radio. Er beklagte eine häufige Bagatellisierung von Cybermobbing. Opfer, die beleidigt und verleumdet wurden, schämten sich häufig, das anzuzeigen. Notwendig sei eine Sensibilisierung der Gesellschaft für das Thema, sagte der Bündnisvorsitzende.

Kretschmann bricht Lanze für die Kirchen - Öffentliche Präsenz „unerlässlich“

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den hohen Stellenwert der Kirchen für die Gesellschaft betont. Ihre öffentliche Präsenz sei „nicht nur tolerabel, sondern wünschenswert und unerlässlich“, sagte Kretschmann in Stuttgart-Hohenheim vor rund 150 Pfarrern. Trotz Personalnot und Einsparungen müssten die Kirchen in den Kommunen sichtbar bleiben. Mit ihrer flächendeckenden Präsenz erzeugten sie Nähe und Verbindlichkeit. Sie müssten „Kirche im Volk“ sein, nicht nur Volkskirche, sagte Kretschmann.

Kirchenkanzel: Erinnern Sie sich?

Arbeit darf nicht arm machen

Eine der umstrittensten Fragen beim Bundestagswahlkampf 2013 war die nach einem flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland. Die evangelische Kirche mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) befürwortet einen solchen Lohn schon lange. Jetzt ist er Gesetz: Ab 2015 kommt der Mindestlohn flächendeckend in Deutschland. Die Argumentation des KDA finden Sie hier.

Kirchen-Homepage der Woche

Christen und Juden vor Ort

Ein eigener Menüpunkt führt bei der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Tübingen zu Informationen rund um das Thema Christen und Juden vor Ort, zu Arbeitskreisen und Partnerschaften.