Christliche Themen für jede Altersgruppe

Emotional und meinungsstark - Wöchentlicher Anstoß zum Gespräch von Rundfunkpfarrerin Lucie Panzer und Blogger Andreas Koch

Das Gemeindeblatt startet eine neue, wöchentliche Kolumne. Lucie Panzer und Andreas Koch werden im Wechsel ihre Meinung sagen. Die Kolumnisten wollen mit Ihnen, den Leserinnen und Lesern des Gemeindeblatts, im Heft und auf Facebook ins Gespräch kommen. Und darum möchten sie von Ihnen wissen: Was meinen Sie?

Sie sagen ihre Meinung: Lucie Panzer und Andreas Koch. Foto: Julian Rettig
Sie sagen ihre Meinung: Lucie Panzer und Andreas Koch. Foto: Julian Rettig

Lucie Panzer und Andreas Koch sind zwei meinungsstarke Persönlichkeiten. Und sie haben ein großes Publikum. Die Rundfunkpfarrerin spricht im Radioprogramm des SWR und predigt im Stuttgarter Westen.

Der ehemalige Rundfunkpfarrer ist ein leidenschaftlicher Blogger mit einer eigenen Facebook-Seite. Nun starten die beiden eine Kolumne im Gemeindeblatt.

Gespräche von denen alle Seiten profitieren

Worum geht’s? Lucie Panzer findet es wichtig, „dass wir in der Kirche und in den Gemeinden miteinander ins Gespräch kommen: über den Glauben, über das Leben und was das eine mit dem anderen zu tun hat“. Nur so könne jeder einbringen, welche Erfahrungen er oder sie habe und welche Fragen. „Das klappt besser, wenn einer einen Aufschlag macht, wenn jemand sagt: So sehe ich das. Dann können andere sagen: Ich sehe das genauso. Oder: Ich habe dazu noch weitere Gedanken. Oder auch: Ich sehe das ganz anders. So kommt ein Gespräch in Gang, von dem hoffentlich alle Seiten profitieren.“

Andreas Koch sieht die Kolumne ebenfalls aus einer christlichen Perspektive: „Ich bin ein meinungsfreudiger Mensch und wünsche mir eine meinungsfreudige Kirche.“ Dazu sollen die neue Kolumne und die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, einen Beitrag leisten. „Es geht bei der Kolumne also um den Anstoß zu einem Gespräch, an dem sich hoffentlich viele beteiligen. Übrigens: Je pointierter der Anstoß, desto lebendiger das Gespräch. Von daher steht am Ende meiner Beiträge in der Regel mehr als nur ein diplomatisches ‚Jein‘.“

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Woher nehmen die beiden Kolumnisten ihre Ideen? Lucie Panzer findet Themen „beim Zeitunglesen, bei meiner Arbeit, beim Einkaufen, beim Spazierengehen, beim Kochen, beim Spielen mit meinen Enkeln, beim Gespräch mit meinen Kindern“.

Andreas Koch, ehemaliger Rundfunkpfarrer, Blogger. Foto: Redaktion Ev. GemeindeblattAndreas Koch, der seit über 20 Jahren Kolumnen für verschiedene Medien schreibt, achtet auf Themen, die Menschen berühren. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht darauf ankommt, ob ein Thema ‚groß‘ oder ‚klein‘ ist. Es muss nur interessieren. Das tut es, wenn es mitten aus dem Leben der Leserinnen und Leser stammt. Und es sollte mit Emotionen verbunden sein. Ich selber jedenfalls kann zu nichts schreiben, was mich nicht auch gefühlsmäßig berührt.“

 

Mit Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommen

Die beiden Gemeindeblatt-Kolumnisten wollen mit den Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommen, sie wollen wissen, was die Leser meinen. Dabei darf es durchaus kontrovers zugehen. Lucie Panzer: „Es interessiert mich ja, wie andere zu meinen Beobachtungen und Gedanken denken. Ich habe zwar meistens eine Meinung, die ich auch äußere. Aber ich lerne auch gern dazu von den Erfahrungen anderer.“

Warum findet die Diskussion eigentlich im Internet auf Facebook statt? Die Leserinnen und Leser können doch ans Gemeindeblatt schreiben. Ja, darüber freut sich die Gemeindeblatt-Redaktion nach wie vor. Aber via Facebook kommen sie mit den beiden Kolumnisten und auch untereinander schneller ins Gespräch. Lucie Panzer sagt: „Auf Facebook zu reagieren ist anscheinend für viele einfacher, als einen Leserbrief zu schreiben.“ Andreas Koch ergänzt: „Facebook bietet ein Forum, das ganz viel mit Volkskirche im weitesten Sinn und darüber hinaus zu tun hat. Da zu einem lebendigen Meinungsaustausch zu kommen, ist ein reizvolles Ziel.“

Lucie Panzer und Andreas Koch freuen sich, ein gemeinsames Projekt zu starten. Und sie sind gespannt auf viele Reaktionen der Leserinnen und Leser.

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