Christliche Themen für jede Altersgruppe

Sehnsuchtsort Strand - Lieblingsstrände des Redaktionsteams

Wo ein Meer ist, da ist meist auch ein Strand. Und wenig zieht uns im Urlaub mehr an als das Zusammenspiel von Sand und Wasser, von Sonne und Wellen. Auch die Redakteurinnen und Redakteure des Gemeindeblatts machen da keine Ausnahme. Sie präsentieren hier auf drei Seiten ihre Lieblingsstrände – vielfältig und über die Welt verteilt.

Mittsommerfest

Am Vorabend des Johannestags, am 23. Juni, feiern die Dänen auch ganz im Norden, in Nordjütland, mit einem großen Feuer das Sankt-Hans-Fest. Ein wunderbares Fest für die ganze Familie. Wie bei uns in Deutschland soll das Feuer symbolisch die bösen Kräfte fernhalten. Wesentlicher Bestandteil des Festes sind alte traditionelle Lieder wie Holger Drachmanns „Midsommervisen“, die nach dem Anstecken des Feuers gesungen werden. Ein echtes Gänsehautgefühl für Einheimische und Gäste, am längsten Tag des Jahres.

Tobias Glawion
__________________________________________________________________________________

Grüne Hügel und steile Klippen

Die kleine britische Kanalinsel Jersey ist ein großes Landschaftserlebnis. Enge Küstenstraßen, grüne Hügel, steile Klippen und weiße Sandstrände. Hier kommen Wanderer ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber des Meeres. Magisch, wenn am Leuchtturm von La Corbière die Sonne versinkt und der Granit im Abendlicht rotbraun leuchtet. Ein Hauch von Nordsee mit einem Schuss französischer Vergangenheit und englischer Gegenwart. „Bonjour“ und „Goodbye“, auf Jersey liegt man mit beidem irgendwie richtig.

Andreas Steidel
__________________________________________________________________________________

Sturmwind am Bondi Beach

Er ist einer der berühmtesten Strände Australiens und bekannt und beliebt innerhalb der Surfer-Gemeinde: der Bondi Beach bei Sydney. Um die Bucht herum auf den Felsen: viele teure Häuser und ein Meerwasserpool mit Blick auf den Strand, wo man aus dem glasklaren, türkisen Wasser heraus die Wellen am Strand beobachten kann. Alles in allem eine wunderschöne Kulisse – nicht nur für Wasserratten und Sonnenanbeter. Doch als ich den berühmten Strand besucht habe, war er menschenleer. Wir hatten einen Tag mit sehr schlechtem Wetter erwischt. Sturmwind, Regen, Wolkentürme, ungewöhnlich niedrige Temperaturen. Wir standen in mit Fleece gefütterten Regenjacken am Strand, während die rote Fahne im Wind peitschte. So hatte ich mir den Besuch zwar nicht ausgemalt, aber es wurde trotzdem eine schöne, ungewöhnliche Erinnerung.

Clarissa Weber
__________________________________________________________________________________

Kleines Paradies

Er gilt als einer der schönsten Strände in Kroatien: Der Punta Rata Strand in Brela gehört zu der Makarska Riviera – und ist wirklich ein kleines Paradies. Die Farben bewegen sich zwischen türkis- und smaragdgrün, das Wasser ist kristallklar, man kann in dem flacheren Teil bis auf den Grund schauen. Zugegebenermaßen war die Temperatur zu der besuchten Urlaubszeit Ende Mai noch etwas knackig. Dafür war der Strand aber wirklich ein Geheimtipp, denn der Ansturm von Menschen hielt sich zu der Zeit noch in Grenzen. Ein unvergessliches Meer-Erlebnis!

Franciska Bohl
_________________________________________________________________________________

So viel Sand

Strandtage am Atlantik und Wanderausflüge – so sah mein letzter Urlaub aus. 60 Kilometer von Bordeaux liegt Europas größte Wanderdüne: die Dune du Pilat. Nach dem steilen Aufstieg war der Ausblick eine wahre Belohnung. Drei Kilometer bin ich auf der Dünenspitze entlanggewandert, bis ich zur Abkühlung im Atlantik baden konnte. Diese Abkühlung war bei 35 Grad mehr als verdient. So habe ich mich im Wasser treiben lassen und mal wieder gespürt, wie großartig doch die Natur ist. Als Erinnerung daran liegen jetzt zwei Muscheln in meinem Regal, durch die noch immer das Meer rauscht.

Katharina Hirrlinger
__________________________________________________________________________________

In der Kathedrale

Schon der Klang ihres Namens lädt zum Träumen ein: Cathedral Cove. Die Kathedralen-Bucht. Und dieser Strand der Halbinsel Coromandel auf der Nordinsel Neuseelands hält, was sein Name verspricht. Die Felsformation, die Teile des Strands überspannt, hat mit ihrer spitz zulaufenden Form tatsächlich etwas von einer gotischen Kathedrale. Am schönsten lässt sich dieses faszinierende Naturdenkmal per Kajak erreichen. Dann trifft man auf dem Weg womöglich Robben, Delfine – oder sogar einen Schwertwal.

Martin Janotta
__________________________________________________________________________________

Spiel der Gezeiten

Der Tidenhub ist an der Nordküste der Bretagne ziemlich hoch. Deshalb kann es sein, dass man den Strand von Guimaec gar nicht sieht, weil die Flut gerade den höchsten Stand erreicht hat. Dann gibt es dort weder Sand noch Steine, sondern nur noch Wasser. Wenn sich das dann wieder zurückzieht, der Strand im Minutentakt sein Gesicht verändert, die vorgelagerten Felsen immer weiter aus dem Wasser ragen – dann reicht das eigentlich als Unterhaltungsprogramm für viele Stunden. Lesen am Strand, wozu denn? Es gibt doch das Spiel der Gezeiten.

Dorothee Schöpfer
_________________________________________________________________________________


„Rauken“ auf Fårö

An den Stränden der schwedischen Insel Fårö bleibt das Wasser bis zum Spätsommer kühl, die Lufttemperatur oft niedrig. Und doch hat der Steinstrand bei Langhammers Überraschungen zu bieten. Als Spaziergängerin steht man plötzlich in einem Skulpturengarten, den die Natur geschaffen hat. Bis zu zehn Meter hoch sind die Gebilde aus Kalkstein, der sich vor Millionen von Jahren aus Korallenriffen gebildet hat. Wind und Wasser haben daraus Statuen geformt, die mit jeder Änderung des Blickwinkels ihre Gestalt wechseln.

Claudia Hilsenbeck
__________________________________________________________________________________

Foto: Nicole MartenGegensätze

Am Strand der Nordseeinsel Wangerooge kann man gleich drei Schifffahrtsstraßen sehen: Die nach Wilhelmshaven. Das Weser-Fahrwasser, das nach Bremerhaven führt. Und die Elbe: Ziel Hamburg. Containerschiffe, Kreuzfahrtschiffe und andere ziehen ihre Bahn. Einfach beobachten. Das ist Entspannung pur. Allerdings: Jedes irdische Paradies hat auch seine Schattenseiten. Denn Strömungen nagen an der Insel. Im Sommer kann man die Schäden der vergangenen Winterstürme meist noch gut sehen. Vielleicht ist es ja aber genau das, was den Reiz ausmacht: dass uns bewusst wird, wie besonders das Leben ist, wie gefährdet – aber auch wie schön!

Nicole Marten

 

 

 

 

 

 

Diesen Artikel jetzt im EVG-ePaper lesen