Christliche Themen für jede Altersgruppe

Ein Friedenskirchentag in Stuttgart

Programm-Vorstellung: An fünf Tagen 2500 Veranstaltungen

Der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag soll ein Friedenskirchentag werden. Dies sagte Kirchentags-Generalsekretärin Ellen Ueberschär bei der Vorstellung des Kirchentagsprogamms in Stuttgart. „Die Frage nach dem Frieden wird in Stuttgart neu gestellt: nach dem Frieden in der Welt, dem Frieden in der Gesellschaft und dem Frieden in der Kirche.“

In dem 620 Seiten dicken Programm-Heft stehen über 2500 Veranstaltungen. 1000 Frauen und Männer haben bei der Planung mitgearbeitet. Hinzu kommen Zehntausende, die sich in Musik-, Klein- und Theatergruppen sowie an Gottesdiensten beteiligen.

Kirchentagspräsident Andreas Barner erinnerte bei der Programm-Präsentation an die zahlreichen Konflikte in der Welt im vergangenen Jahr: an den Krieg in Syrien, den Konflikt in der Ost-Ukraine, die Terrorattentate in Paris und Tunis. „Diese Ereignisse fordern dazu heraus, in christlicher Verantwortung Position zu beziehen.“

Wie immer kommt viel politische Prominenz zum Kirchentag: etwa der aktuelle Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan.

In Württemberg werden gerne Gottesdienste gefeiert – und es werden immer neue Formen ausprobiert. Deshalb ist Wolfgang Nebel von der württembergischen Regionalgruppe des Kirchentags stolz darauf, dass in Stuttgart so viele Gottesdienste wie noch nie auf einem Kirchentag angeboten werden. Um die 140 werden es sein – die Gottesdienste zur Eröffnung und zum Schluss noch nicht mitgezählt. Es gibt unter anderem eine Rockandacht für Spätaufsteher, Gottesdienste „zum Hirnen“, einen speziell für Handwerker sowie einen Gottesdienst im Dunkeln.

Die Dauerkarte für den Kirchentag  kostet 98 Euro (ermäßigt 54 Euro). Die Tageskarte 33 Euro (ermäßigt 18 Euro). Anmeldung im Internet unter www.kirchentag.de/Teilnehmen. 

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