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Frauen auf der Kanzel

Seit 50 Jahren dürfen Frauen in Württemberg predigen – Festakt und Studientag

Frauen als Pfarrerin (im Bild) oder auch als Prädikantin: Das gibt es in Württemberg seit 50 Jahren. (Foto: Werner Kuhnle)

Seit 50 Jahren sind Frauen in der württembergischen Landeskirche offiziell zum Predigtamt zugelassen. Zum einen können sich Frauen seit Mai 1968 zum Prädikantendienst ausbilden und beauftragen lassen. Zum anderen beschloss die württembergische Landessynode im November 1968, dass fortan Frauen als ordinierte Pfarrerinnen in der württembergischen Landeskirche arbeiten und wirken.
Zu dem Doppeljubiläum findet jetzt  ein Studientag statt, der aus der Perspektive der Prädikantinnen die Entscheidungen von vor 50 Jahren beleuchtet. Außerdem wollen die Teilnehmerinnen sich mit Fragen auseinandersetzen wie: „Macht es überhaupt einen Unterschied, ob Männer oder Frauen predigen oder Predigten verfassen?“, „Welche Konsequenzen kann es haben, wenn Frauen predigen, beispielsweise im Blick auf die biblischen Predigttexte, die Predigtvorlagen für Prädikanten und Prädikantinnen, die Formulierung von liturgischen Texten oder die Liedauswahl?“
Der Studientag findet am 5. Mai von 9.30 bis 17.30 Uhr in der evangelischen Diakonissenanstalt, Rosenbergstraße 40 in Stuttgart statt.
Es wird drei Bibelarbeiten geben mit Tabea Granzow-Emden, Prälatin Gabriele Wulz und Evelina Volkmann, außerdem einen Festvortrag von Pfarrerin Susanne Wolf, Dozentin am Pastoralkolleg Villigst (Schwerte) mit der Überschrift „Wenn Frauen predigen“. Zudem gibt es verschiedene Workshops, die sich auch mit Fragen von Prädikantinnen befassen sowie einen Gottesdienst.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter Telefon 0711-45804-72, E-Mail: pra
edikantenarbeit@elk-wue.de