Christliche Themen für jede Altersgruppe

Mit Playmobil und Pauken

Krippen aus aller Welt, Christbaumschmuck und Holz-Skulpturen: Zwischen den Jahren bieten die Museen im Land wieder ein breites Spektrum an Sonderausstellungen und Aktionen ? und das für die ganze Familie. Wir stellen Ihnen eine Auswahl davon vor. 


Über 100 weihnachtliche Figuren können Besucher im Glasmuseum Wertheim bestaunen. (Foto: Pressebild)

Krippendarstellungen aus zwei Jahrhunderten werden unter dem Titel „Zu Bethlehem geboren“ gezeigt. Der Liedtext von Friedrich von Spee aus dem Jahre 1637 beschreibt, worum es in der Ausstellung geht – und dass die Geburt des Jesuskindes, wie sie die Weihnachtskrippen zeigen, der ursprüngliche Anlass des Weihnachtsfestes ist.

  • Filderstadtmuseum, Klingenstraße 19, Bonlanden, Telefon 07158-8219, Internet: www.filderstadt.de

Zu sehen bis 3. Februar. Geöffnet sonntags von 13 bis 17 Uhr. Am 26. und 30. Dezember sowie 6. Januar geöffnet.

Diesen Artikel jetzt im EVG-ePaper lesen

Krippen, denen man das Leben in den großen Slums Kenias ansieht, ein Sklavenboot, das zum Weihnachtsboot wird, und ein VW-Beetle, auf dessen Dach Maria und Josef mit dem Kind nach Ägypten fliehen: Solche, teils überraschende,  Darstellungen der Geburt Christi sind in der Klosterkirche zu sehen. Alle Afrikanischen Krippen (Foto) kommen aus der Sammlung, die Bernadetta Azuna Schneider und ihr Mann, Pfarrer Willy Schneider, über Jahrzehnte zusammengetragen haben.

  • Klosterkirche Lorch, Klosterstraße 2, Telefon 07172-928497, Internet: www.kloster-lorch.com

Zu sehen bis 2. Februar. Geöffnet täglich von 10 bis 17 Uhr. Am 24. und 31. Dezember geschlossen.

An über 1000 weihnachtlichen Figuren (Foto) und Kugeln kann der Besucher die Entwicklung von Thüringens Christbaumschmuckindustrie nachvollziehen. Im Gegensatz zu den zehn Weihnachtsbäumchen in der historischen Christbaumschmuck-Sammlung, deren Schmuck sich an den technischen Neuerungen der Christbaumschmuck-Industrie orientiert, spiegeln die acht freistehenden Weihnachtsbäume Geschmack und Mode der jeweiligen Epoche wider: Unter anderem den mit Naschwerk und großen Farbglaskugeln geschmückte „Biedermeier“-Baum und den „Musterkugel-Baum“ der Textilglasglasfabrik Schuller.

  • Glasmuseum Wertheim, Mühlenstraße 24, Telefon 09342-6866, Internet: www.glasmuseum-wertheim.de

Zu sehen bis 6. Januar. Geöffnet dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags , sonn- und feiertags von 13 bis 18 Uhr. Am 24. und 31. Dezember geschlossen.


Unter der Überschrift „Und Mirjam schlug auf die Pauke…“ zeigt das Bibliorama Holz-Skulpturen  von Kazimierz Kowalczykes. Diese werden den biblischen Personen des Museums an die Seite gestellt.

  • Bibliorama, Bibelmuseum Stuttgart, Büchsenstraße 37 (CVJM-Gebäude), Telefon 0711-229363481, Internet: www.bibelmuseum-stuttgart.de

Zu sehen bis 10. März. Geöffnet montags sowie mittwochs bis samstags von 13 bis 17 Uhr, außerdem sonn- und feiertags von 12 bis 17 Uhr.


Volkstümliche aber auch naive Krippen zeigt die Ausstellung „Kommet ihr Hirten“. Besichtigt werden können Krippen aus verschiedenen Epochen, Kulturen und Ländern. Das Sonderthema der Ausstellung widmet sich der Krippengeschichte in Italien und Frankreich.

  • Kloster Schussenried, Neues Kloster 1, Telefon 07583-9269140, Internet: www.kloster-schussenried.de

Zu sehen bis 10. März. Geöffnet dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr.


Unter dem Titel „Kommet ihr Hirten“ ist im Sieger Köder Museum eine Sonderausstellung zu sehen.

  • Sieger Köder Museum Ellwangen, Nikolaistraße 12, Telefon 07961-3250.

Zu sehen bis 3. Februar. Geöffnet täglich, außer montags, von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10.30 bis 17 Uhr. Von 24. bis 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar geschlossen.


Die Provenzalische Krippe von Gerhard Raff ist in der Stiftskirche zu sehen. Über 500 Miniaturfiguren hat der schwäbische Schriftsteller im Lauf von fünf Jahrzehnten gesammelt und damit eine einzigartige Krippendarstellung geschaffen. Mit der Ausstellung wird der Umbau der Spitalkirche Herrenberg unterstützt.

  • Stiftskirche Herrenberg, Telefon 07032-9597422, Internet:   www.evan gelische-kirche-herrenberg.de

Zu sehen bis 3. Februar. Geöffnet täglich, außer montags, von 10 bis 16 Uhr.


Im Jahr 1919 wurde der Spaichinger Schneeschuhverein gegründet. Die Geschichte des Vereins ist auch ein Spiegel der Geschichte des Skisports und so gibt es bei der Ausstellung „100 Jahre Schneeschuhverein Spaichingen – 100 Jahre Skisport“ neben Fotos auch historische Skier und Skibekleidung zu sehen.

Die Dauerausstellung zeigt außerdem die Weihnachtskrippe des Bildhauers Karl Kuolt. Die dargestellten Figuren (Foto) sind Zeitgenossen Kuolts aus seiner Heimatstadt Spaichingen. Von der Maria heißt es, sie sei seiner Mutter Anna nachempfunden.

  • Gewerbemuseum Spaichingen, Bahnhofstraße 5, Telefon 07424-501445, Internet: www.spaichingen-gewerbemuseum.de

Zu sehen bis 3. März. Geöffnet sonntags von 14 bis 17 Uhr. Am 26. Dezember von 14 bis 17 Uhr geöffnet.


Seit über 40 Jahren ist Playmobil aus Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Das Spielzeug mit den vielen Figuren und Zubehörteilen wird seit 1974 von der Firma geobra Brandstätter produziert. Die Ausstellung „Playmobil-Spielgeschichten – Sammlung Oliver Schaffer“ präsentiert thematische Dioramen, die Entwicklung der Figuren und spezielle Einzelstücke.

  • Heimatmuseum Reutlingen, Oberamteistraße 22, Telefon 07121-3032867, Internet: www.reutlingen.de/heimat museum

Zu sehen bis 17. Februar. Geöffnet dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 19 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Montags sowie am 24. und 31. Dezember geschlossen.


„Historischer Weihnachtsschmuck aus Papier und Pappe“ zeigt die Weihnachtsausstellung im Alten Schloss Altensteig (Foto). Neben einer Vielfalt an antikem Christbaumschmuck gibt es nostalgische Oblatenbilder, weihnachtliche Gabenteller, Adventskalender, Krippen, Candy-Container und mehr zu bestaunen. So sind Raritäten wie die Dresdner Pappe, Figuren aus Sebnitz und Böhmen sowie Stücke aus Glasseide und Watte in der Schau zu sehen. Die Herstellung dieser Schmuckelemente hatte Ende des 19. Jahrhunderts Tradition.

  • Museum im Alten Schloss Altensteig, Kirchstraße 11, Telefon 07453-1360, Internet: www.schlossmuseum-altensteig.de

Zu sehen bis 20. Januar. Geöffnet mittwochs und samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.


Abenteuer Playmobil – Märchen, Ritter und Piraten aus der Sammlung Irmtraud Keller ist im Stadtmuseum Nürtingen zu sehen.

  • Stadtmuseum Nürtingen, Wörthstraße 1, Telefon 07022-36334, Internet: www.stadtmuseum-nuertingen.de

Zu sehen bis 10. März. Geöffnet dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.¦