Christliche Themen für jede Altersgruppe

Ein neuer Blick auf das Tierwohl - Mitgeschöpf Tier

TIERINGEN (Dekanat Balingen) – Rund 20 000 Schweine werden täglich in der Großschlachterei Tönnies verarbeitet. Der Corona-Ausbruch dort hat für einen kurzen Aufschrei in der Öffentlicheit gesorgt, was die Zustände im Umgang mit Menschen und Tieren angeht.

Schon lange vor dem Tönnies-Skandal hat die Tagungsstätte Haus Bittenhalde eine zweitägige Fortbildung ins Programm genommen, bei der es um einen anderen Umgang mit Nutztieren geht:

Vom 11. bis 12. September findet dort die Veranstaltung „Massentierhaltung ade – ein neuer Blick auf das Mitgeschöpf Tier“ statt.

Tiefe Blicke – der Chef des Uria-Hofs mit einem seiner Rinder. Foto: Pressebild/ Annette MaierTiefe Blicke – der Chef des Uria-Hofs mit einem seiner Rinder. Foto: Pressebild/ Annette Maier

Der erste Programmpunkt führt auf den Uria-Hof nach Balingen-Ostdorf. Dort leben 300 Rinder im Herdenverband, die zum Schlachten nicht abtransportiert werden: Das wird in der eigens entwickelten mobilen Schlachtbox erledigt, zuvor werden die Tiere auf der Weide betäubt. Nach der Hofführung geht es im Tagungshaus um Tiere in der Bibel, später spazieren die Teilnehmer mit Pfarrerin Ulrike Schaich und ihren Lamas in die Nacht.

Am zweiten Tag werden in Referaten und Werkstattgesprächen mit verschiedenen Experten theologische Zoologie, Tierwohl und neue Wege in der Ernährung diskutiert.

Die Fortbildung kostet mit Übernachtung und Verpflegung 50 Euro.

◼ Anmeldung bei Ralf Häußler, Telefon 0711-229363-246, E-Mail: zeb@elk-wue.de

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