Christliche Themen für jede Altersgruppe

Ostern ganz persönlich

MECKENBEUREN (Dekanat Ravensburg) – Hören, sehen, tasten und schmecken – das gehört zum Konzept des Ostergartens, der zurzeit im Gemeindehaus Meckenbeuren Station macht. Ursprünglich war er nur dazu gedacht, Konfirmanden die Passionsgeschichte nahezubringen. Doch inzwischen touren die Kulissen seit vier Jahren zu Ostern durch verschiedene Ortsteile. 

Warten schon auf Besucher: der Thron des Pilatus und der Esel zum Einzug nach Jerusalem (Foto: Evangelisches Jugendwerk Ravensburg)

Lust auf eine Zeit- und Gefühlsreise, um Ostern einmal ganz anders, sozusagen mit allen Sinnen zu erleben? Im „Ostergarten“ im Meckenbeurener Gemeindehaus darf man in diesen Tagen die Zeit um 2000 Jahre zurückdrehen und sich bei stimmungsvoller Beleuchtung von feinfühligen Reisebegleitern nach Israel entführen lassen. Zum Beispiel nach Jerusalem, um dort in den Jubel einzutauchen, mit dem Jesus empfangen wurde, die Atmosphäre beim letzten Abendmahl ganz neu zu erleben und zu erschmecken, sich den schmerzvollen Stunden im Garten Gethsemane und dem Zwiegespräch von Sohn und Vater zu stellen und durch die Schilderung des römischen Hauptmanns in die Geschehnisse von Tod am Kreuz und Auferstehung hineingenommen zu werden.

„Ja, es geht um Sinn und Sinnlichkeit“, sagt David Scherger, Jugendreferent des Evangelischen Jugendwerks Ravensburg, der zusammen mit seinen Kollegen Christian Voss und Christoph Spörl zum Organisationsteam gehört. „Uns geht es darum, die Botschaft des Osterfestes auf ganz besondere Weise erneut unter die Leute zu bringen. Die Konfirmanden sind bei den Konfi-Camps von dem Erlebnis in den Räumen des Ostergartens sehr angetan gewesen und wir hatten  immer wieder gute Gespräche im Anschluss an die Führungen. Deshalb wollten wir den Ostergarten auch der Öffentlichkeit zugänglich machen“, so Jugendreferent Scherger. Zum vierten Mal ist der Ostergarten inzwischen im Kirchenbezirk Ravensburg zu sehen – in diesem Jahr im Gemeindehaus von Meckenbeuren.

„2000 Menschen wurden im vergangenen Jahr durch unseren Ostergarten erreicht. Viele Kinder, Schulklassen, Konfirmanden- und Jugendgruppen sind zu uns gekommen, aber auch Erwachsene aller Altersklassen“, freut sich David Scherger. „Jede Ostergartentour wird von haupt- oder ehrenamtlichen Menschen aus dem Jugendwerk und der örtlichen Gemeinde geführt und erhält dadurch Tiefe und Authentizität. Und darüber hinaus auch eine ganz persönliche Färbung.“ Dass der Besucher genau wie Jesus nicht im dunklen Grab stecken bleibt, sondern die frohe Wendung der Geschehnisse miterleben darf, auch das gehört zum Konzept des Ostergartens in Meckenbeuren. Der Rundgang mündet am Ende schließlich in den Auferstehungsbereich, wo die frohe Kunde der wunderbaren Auferstehung geschildert wird. „Ich habe die Ostergeschichte nach dem Besuch viel  intensiver wahrgenommen“, das haben Besucher schon oft gesagt, erzählt David Scherger. Solche und ähnliche Rückmeldungen zeugten davon, dass viele Gäste vom Ostergarten und von dem dahintersteckenden großen Engagement beeindruckt seien, so seine Erfahrung. „Sie spüren etwas von der emotionalen Dichte und kommen auf diese Weise in Kontakt mit der Osterbotschaft.“

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