Christliche Themen für jede Altersgruppe

Mit Oma und Opa durch Europa

9 Großelternpaare und 2 Großmütter trafen  sich mit 20 Enkeln zwischen 5 und 11 Jahren in Stuttgart zu einer Leserreise des Evangelischen Gemeindeblatts unter dem Motto: „Mit Oma und Opa durch Europa: Eine Bahn- und Erlebnisreise in den Harz.“ Schon die Anreise mit dem ICE von Stuttgart nach Göttingen war eine Attraktion.




Auf der Busfahrt nach Quedlinburg sahen die Schwaben den Brocken im Sonnenschein. In der Quartierstadt Quedlinburg wurden bei einer kindgerechten Stadtführung interessante Geschichten  und Sagen erzählt.  Am anderen Morgen startete man mit der Harzer Schmalspurbahn von Wernigerode aus zur Station ‚Drei Annen Hohne‘ auf halber höhe des Brockens. Das Warten auf dem Bahnhof verging durch das Betrachten der verschiedenen Dampfloks und des Wasserfüllens wie im Flug.

Eingeteilt in eine jüngere und 2 ältere Gruppen waren die Kinder mit Begeisterung mit ihren Naturparkführern samt Opas und Omas auf dem Löwenzahnpfad unterwegs. Besondern Spaß machte das Weitspringen, wo die Kinder ihre Sprünge mit denen der heimischen Tiere vergleichen konnten. Auch eine Erinnerung aus Naturmaterialien wurde gebastelt. Am Naturschutzzentrum gab es für die Großen Ratespiele und Quiz und für alle Stockbrotbacken.

Die Modelle bekannter Kirchen, Häuser, Schlösser und Burgen des Harzer Landes konnte man im Maßstab 1:25 im „Miniaturpark Kleiner Harz“ in Wernigerode bestaunen. Sie wurden, anlässlich einer Landes-Gartenschau vor einigen Jahren aufgebaut. Besonders interessant waren etliche Modelleisenbahnen und Seilbahnen im Modellmaßstab, die von den Kindern von Hand geschaltet oder mit einer Kurbel bewegt werden konnten. 

Am Spätnachmittag kamen wir noch rechtzeitig ins Hotel, wo die Wasserratten sich im Nichtschwimmer- und Kinderbecken vergnügen konnten. Andere bevorzugten das Spielzimmer mit Kicker und Riesenvier in einer Reihe.

Das Highlight am letzten Tag war der Besuch des Bergwerks Rammelsberg bei Goslar. Ausgestattet mit roten Helmen für die Kids und gelben für die Erwachsenen ging es in 2 Gruppen zu Fuß in den Stollen. Die Grosseltern waren von der kindgerechten Führung sehr angetan und lernten auch selbst noch viel dazu. Auch hier durfte eine Vertiefung  durch  Experimente mit gefundenem Erz  nicht fehlen.
In Goslar gab es Freizeit gab es anschließend noch etwas Freizeit, ehe man sich um 15.00 Uhr am Marktbrunnen versammelte, um dem Glockenspiel zu lauschen und  den Ritter Ram und die Bergleute aus früherer und moderner Zeit vorüberziehen zu sehen.

Anschließend fuhr uns der Bus  nach Göttingen. Die Wartezeit bis zur Abfahrt des ICE verbrachten bei Sonnenschein die Enkel mit Bewegungsspielen und die Begleiter auf den Bänken am Rand des hübsch angelegten Bahnhofvorplatzes. Auf der dreieinhalbstündigen Heimfahrt, vertieften die Kinder ihre Freundschaft mit Spielen und lustiger Unterhaltung, während Omas und Opas sich etwas zu entspannen versuchten. In Stuttgart angekommen strebte jeder, nach 20 Minuten  Verspätung des Zuges, schnell seiner Anschlussverbindung zu. 

Busfahrer Schmidt und Reiseleiter  Pfarrer i. R. Mönikheim haben viel zum Gelingen der Großeltern-Enkel-Reise beigetragen und sie zu einem schönen Erlebnis werden lassen, das eine Wiederholung verdient hat.