Christliche Themen für jede Altersgruppe

Oratorienkonzert der Johanneskantorei Leonberg

Datum: 08. 12. 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Evang. Stadtkirche, Bei der Stadtkirche 3, Leonberg, Dekanat Leonberg
Info: 

Adventskonzert der Johanneskantorei

J. S. Bach: Kantate 147 „Herz und Mund und Tat und Leben“

G. F. Händel: F-Dur Orgelkonzert Op. 4 Nr. 4

W. A. Mozart: Vesperae solennes de confessore

Elke Kaiser (Sopran), Sabine Czinczel (Alt), Stephan Frieß (Tenor), Matthias Nenner (Bass), Michelle Wong (Orgelsolo), Johanneskantorei und Kammermusikkreis Leonberg.

Leitung: Bezirkskantor Attila Kalman

Kartenvorverkauf (bis 4.12.): Stadthalle Leonberg, danach Abendkasse

 

Die Kantate Nr. 147 von Johann Sebastian Bach trägt den Titel „Herz und Mund und Tat und Leben“. Bach beschäftigte sich über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren mit dieser Kantate und hat in dieser Zeit mehrere Änderungen an ihr vorgenommen. Das Werk beginnt mit einem großen und sehr anspruchsvollen Eingangschor, der durch Trompeten, Posaunen und Pauken einen sehr festlichen Charakter hat. Die verschiedenen Arien thematisieren das Warten auf die Ankunft Jesu und den Lobgesang der Maria. In dieser Kantate ist auch der berühmte Choral „Jesus bleibet meine Freude“ beheimatet, der an zwei Stellen – mit zwei verschiedenen Strophen – erklingt.

 

Georg Friedrich Händel hat seine Orgelkonzerte ursprünglich als Zwischenaktmusiken für seine Oratorien in England geschrieben. Das F-Dur Konzert für Orgelsolo und Orchester Op. 4 Nr. 4 hat er am 25. März 1735 fertiggestellt. Die vier Sätze sind überschrieben mit Allegro – Andante – Adagio – Allegro. Die englischen Barockorgeln waren im Umfang und Volumen unserer neuen Truhenorgel ähnlich. Dieses Instrument ist ja die ehemalige Orgel der Gartenstadtgemeinde, die jetzt als kleine Begleit- und eben auch Soloorgel in der Stadtkirche ihren Dienst tut. Auf diesem Instrument erklingt das Orgelkonzert von Händel.

 

Die Vesperae solennes de confessore wurden 1780 von Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg komponiert. Sie folgen der katholischen Liturgie für eine Vesper (Abendgebet) und umfassen sechs Sätze, darunter fünf Psalmen aus dem Alten Testament und das Magnificat (Lobgesang der Maria) aus dem Lukasevangelium. Die einzelnen Teile sind in sich selbständig, bilden aber dennoch einen feststehenden Zyklus. Größte Bekanntheit erlangte der Satz „Laudate Dominum“ für Sopransolo und Chor, der den 5. Teil des Werkes bildet. Die sehr festlichen Sätze – mit Trompeten und Pauken – sind alle auf lateinisch und kündigen mit hörbarer Freude das bevorstehende Weihnachtsfest an.

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