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Aus der Kirche

124.000 Ehrenamtliche stärken Demokratie in Württemberg

Über 124.000 Ehrenamtliche engagieren sich in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und stärken damit laut Kirche das demokratische Miteinander. Zum „Ehrentag“ würdigt die Landeskirche ihren Einsatz für Nächstenliebe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Von epd

Ein Mann und eine Frau stehen auf einer Wiese vor einem Wald. Der Mann trägt ein T-Shirt auf dem ein Schriftzug mit dem Wort „Volunteer” (Freiwilliger) steht
Unsplash+/Ahmet Kurt

Kirche würdigt Engagement zum „Ehrentag“ des Grundgesetzes

Mehr als 124.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Kirche sieht dieses Engagement laut einer Mitteilung als einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Anlass der Mitteilung ist der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgerufene „Ehrentag“ am 23. Mai, dem Geburtstag des Grundgesetzes.

91 Prozent helfen aus Überzeugung und Nächstenliebe

Für 91 Prozent der ehrenamtlich Tätigen sei der Wunsch, für andere da zu sein, das Hauptmotiv für ihren Einsatz, erklärte Karola Vollmer, Leiterin der kirchlichen Fachstelle Ehrenamt. Christliche Nächstenliebe sei ein sichtbarer Ausdruck der Wertschätzung aller Menschen. Die Kirche schaffe Räume, die das demokratische Miteinander stärken. Dazu zählten Angebote wie Vesperkirchen, Tafelläden oder Bildungsveranstaltungen.

Ehrenamt ist „wichtige Säule“ der Landeskirche

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl bezeichnete die Ehrenamtlichen als eine „wichtige Säule“ der Landeskirche. Ihr Einsatz zeige, wie demokratische Strukturen in der Praxis funktionieren. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg hat knapp 1,7 Millionen Mitglieder.