Ökumenisch ausgebildete Schulseelsorger für den Dienst beauftragt
15 neue evangelische und katholische Schulseelsorgerinnen und -seelsorger sind in Stuttgart für ihren Dienst beauftragt worden. Wie die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart am Dienstag mitteilten, absolvierten die Lehrkräfte eine dreijährige ökumenische Zusatzausbildung. Sie sollen Schülern und Lehrkräften an öffentlichen Schulen in Krisen, bei Überforderung oder in Trauerfällen als Ansprechpartner zur Seite stehen.
Kirchen betonen Bedeutung spiritueller Unterstützung an Schulen
Bei der Beauftragung im Evangelischen Oberkirchenrat betonten Kirchenvertreter die Bedeutung der Seelsorge im Schulalltag. Oberkirchenrätin Carmen Rivuzumwami bezeichnete Seelsorge als „Mitgehen, unbedingtes Zuhören und Inkontaktbringen mit dem biblischen Fundament“. Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr hob hervor, dass Seelsorger in schmerzlichen Zeiten für die Zusage Gottes einstehen, niemanden allein zu lassen.
Seit 2017 ökumenisches Programm für Schulseelsorge
Die berufsbegleitende Weiterbildung wird seit 2017 ökumenisch angeboten und von den Kirchen finanziert. Inzwischen sind im Bereich der Landeskirche und der Diözese knapp 200 qualifizierte Religionslehrkräfte an mehr als 150 Schulen in der Schulseelsorge tätig.