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Aus der Kirche

15 neue Schulseelsorger für Württemberg beauftragt

In Württemberg wurden 15 neue ökumenische Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger beauftragt. Die Lehrkräfte stehen Schülerinnen und Schülern in Krisenzeiten zur Seite.

Eine Gruppe von hauptsächlich Frauen steht nebeneinander und lächelt in die Kamera.
Pressebild/Dan Peter
Die neuen Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger mit Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr (links) und Oberkirchenrätin Carmen Rivuzumwami (rechts).

Ökumenisch ausgebildete Schulseelsorger für den Dienst beauftragt

15 neue evangelische und katholische Schulseelsorgerinnen und -seelsorger sind in Stuttgart für ihren Dienst beauftragt worden. Wie die Evangelische Landeskirche in Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart am Dienstag mitteilten, absolvierten die Lehrkräfte eine dreijährige ökumenische Zusatzausbildung. Sie sollen Schülern und Lehrkräften an öffentlichen Schulen in Krisen, bei Überforderung oder in Trauerfällen als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Kirchen betonen Bedeutung spiritueller Unterstützung an Schulen

Bei der Beauftragung im Evangelischen Oberkirchenrat betonten Kirchenvertreter die Bedeutung der Seelsorge im Schulalltag. Oberkirchenrätin Carmen Rivuzumwami bezeichnete Seelsorge als „Mitgehen, unbedingtes Zuhören und Inkontaktbringen mit dem biblischen Fundament“. Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr hob hervor, dass Seelsorger in schmerzlichen Zeiten für die Zusage Gottes einstehen, niemanden allein zu lassen.

Seit 2017 ökumenisches Programm für Schulseelsorge 

Die berufsbegleitende Weiterbildung wird seit 2017 ökumenisch angeboten und von den Kirchen finanziert. Inzwischen sind im Bereich der Landeskirche und der Diözese knapp 200 qualifizierte Religionslehrkräfte an mehr als 150 Schulen in der Schulseelsorge tätig.