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Anschlag in München

Fehrs und Bätzing drücken Opfern in München Anteilnahme aus

Nach dem Anschlag in München haben die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing ihre Anteilnahme und Erschütterung zum Ausdruck gebracht. Von epd

Kirsten Fehrs und Georg Bätzing beim Fernsehinterview
epd-bild/Peter Jülich
Kirsten Fehrs und Georg Bätzing – hier im April 2024.

Große Anteilnahme der Kirchen

Die Spitzenrepräsentanten der beiden großen Kirchen in Deutschland haben nach dem mutmaßlichen Anschlag in der Münchner Innenstadt ihre Anteilnahme ausgedrückt. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, aber auch bei den Seelsorgern und Einsatzkräften, die sich vor Ort um sie kümmern”, erklärten die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirsten Fehrs, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Donnerstag.

Das furchtbare Verbrechen in München erschüttere sie zutiefst, sagten die beiden leitenden Geistlichen weiter. Auch der bayerische evangelische Landesbischof Christian Kopp und der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hatten ihre Bestürzung und Anteilnahme ausgedrückt.

Das Bild zeigt den Tatort nach dem Anschlag in München am 13. Februar 2025. Polizeiabsperrband und ein Polizist im Vordergrund. Im Hintergrund ist das Tatfahrzeug zu sehen, in dem Polizisten in den Kofferraum schauen.
epd-bild/Theo Klein
Der Tatort wenige Stunden nach dem Anschlag.

Was über den Täter bekannt ist

Am Donnerstagvormittag war in der Nähe des Stiglmaierplatzes ein Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft ver.di gerast. Dabei wurden nach Angaben der Münchner Polizei mindestens 36 Menschen teils schwer verletzt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich den Angaben zufolge um einen 24-jährigen Afghanen. Die Polizei nahm ihn am Tatort fest. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen übernommen. Es gebe Anhaltspunkte für einen extremistischen Hintergrund.