Am 30. November haben etwa 390.000 von 1,51 Millionen wahlberechtigten Mitgliedern der württembergischen Landeskirche die Mitglieder in der Landessynode gewählt.
Bilanz zur Sitzverteilung in der Landessynode
90 Sitze waren in der Synode zu vergeben. 31 Sitze gewannen Mitglieder des theologisch liberalen Gesprächskreises „Offene Kirche“, ebenso viele wie bei der Wahl 2019. Der konservative Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“ bekam ebenfalls 31 Sitze. Die Reforminitiative „Kirche für morgen“ erhielt mit 18 Sitzen sechs Mandate mehr als 2019 und ist zum zweiten Mal in Folge Wahlgewinner. Die Mitte-Gruppe „Evangelium und Kirche“ kommt auf zehn Sitze, sie verlor sechs.
Ergebnis aus Rems-Murr musste korrigiert werden
Am 3. Dezember mussten die Wahlergebnisse aus dem Wahlkreis Rems-Murr korrigiert werden, teilte die Landeskirche mit. Zunächst hatte der Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde” 30 Sitze erhalten, der Gesprächskreis „Evangelium und Kirche” elf Sitze. In die Landessynode gewählt wurde nach dem korrigierten Ergebnis Christian Gehring (Lebendige Gemeinde). Nicht gewählt wurde Gerhard Rall (Evangelium und Kirche).
Der Leiter der Kirchenwahl, Oberkirchenrat Christian Schuler, erkärte am Donnerstag auf der Homepage der Landeskirche, dass bei der Auszählung im Wahlkreis Rems-Murr zunächst eine falsche Tabellenspalte eingetragen worden sei. Der Fehler sei bei einer zweiten Prüfung aufgefallen, danach habe man ein weiteres Mal geprüft und neu ausgezählt.