Direkt zum Inhalt
Aus der Kirche

Landeskirche stellt sich neu auf: Ab Januar nur noch zwei Prälaturen

Heilbronn-Stuttgart und Ulm-Reutlingen – das sind ab 1. Januar 2027 die neuen Prälaturen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Von Antje Schmitz

Astrid Link
Die Kilianskirche in Heilbronn. Die Stadt wird Dienstsitz der neuen Prälatur Heilbronn-Stuttgart.

Ab 2027: Landeskirche Württemberg reduziert Prälaturen

Wer dem Heilbronner Prälaten Ralf Albrecht auf Instagram folgt, erfuhr es am Abend des 21. Juli: Zum Jahreswechsel gibt es innerhalb der evangelischen Landeskirche in Württemberg statt vier Prälaturen nur noch zwei: Heilbronn-Stuttgart mit Prälat Albrecht sowie Ulm-Reutlingen mit Prälat Markus Schoch.

Diese Verringerung hatte die Landessynode im Herbst 2025 beschlossen. Fest stand, dass die Prälatur Stuttgart aufgelöst wird, wenn Prälatin Gabriele Arnold Ende 2026 in Ruhestand geht. Offen war, welche Prälatur außerdem aufgelöst wird. Nun trifft es keine, vielmehr werden Ulm und Reutlingen verschmolzen. Der Reutlinger Prälat Markus Schoch wird die neue Prälatur leiten – erst einmal.

Die Grafik zeigt die neue Einteilung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in zwei Prälaturen.
Evangelische Landeskirche Württemberg
Die neue Aufteilung in zwei Prälaturen: Ulm-Reutlingen und Heilbronn-Stuttgart.

Ulm und Reutlingen fusionieren 

Dienstsitz für die Prälatur Heilbronn-Stuttgart ist Heilbronn. Dienstsitz für die Prälatur Ulm-Reutlingen ist bis zum ersten Freiwerden der Stelle des Prälaten Reutlingen. Mit dem ersten Freiwerden der Stelle ist beabsichtigt, den Dienstsitz nach Ulm zu verlegen.

steht in dem Schreiben, in dem der Oberkirchenrat die Kirchenleitenden informiert. Prälat Albrecht zitiert es auf Instagram.

Die Kirchenbezirke Calw-Nagold, Freudenstadt und Neuenbürg, die derzeit zur Prälatur Reutlingen gehören, werden ab 1. Januar 2027 der Prälatur Heilbronn-Stuttgart zugeordnet – abgetrennt vom Hauptgebiet dieser Prälatur.

Bin gespannt, wird schon werden, manches halt nicht mehr so gut. Der Auftrag bleibt: die gute Nachricht von Jesus Christus in Tat und Wort weitergeben und weiterleben.

schreibt Prälat Ralf Albrecht