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Nina Lubomierski wird neue Chefin der württembergischen Diakonie

Die württembergische Diakonie hat ab März eine neue Chefin: Nina Lubomierski. Die derzeitige Dekanin von Landshut ist Nachfolgerin von Annette Noller, die zum neuen Jahr zur Universität Heidelberg wechselt. Von epd

Das Foto zeigt Nina Lubomierski. Sie lächelt in die Kamera, trägt eine Bluse und einen schwarzen Blazer darüber. Sie hat lange blonde Haare und trägt eine Brille.
Pressebild/Diakonie Württemberg
Nina Lubomierski ist zur neuen Chefin der Diakonie Württemberg gewählt worden.

Neue Führung für die Diakonie Württemberg

Die Dekanin im bayerischen Landshut, Nina Lubomierski, wird neue Chefin der württembergischen Diakonie. Die 51-jährige Theologin tritt am 1. März 2027 ihr Amt an, teilte die Diakonie Württemberg und die württembergische Landeskirche mit. Lubomierski, die am 22. Oktober zur Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg gewählt wurde, folgt auf Oberkirchenrätin Annette Noller, die ab dem neuen Jahr zur Universität Heidelberg an das Diakoniewissenschaftliche Institut wechselt.

Über das Diakonische Werk Württemberg

Der Dachverband für 1.400 Einrichtungen und Dienste mit mehr als 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat seinen Sitz in Stuttgart.

Täglich erreicht die württembergische Diakonie nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Menschen.

Strategische Herausforderungen für Kirche und Diakonie

Als Vorstandsvorsitzende wird Nina Lubomierski gleichzeitig Mitglied im Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrats, dem Leitungsgremium der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Als Vorstandsvorsitzende bildet Nina Lubomierski zusammen mit Kornelius Knapp und Robert Bachert den hauptamtlichen Vorstand.

Die künftige Chefin der württembergischen Diakonie benennt als Herausforderungen für Diakonie und Kirche den Fachkräftemangel, wirtschaftlichen Druck und die Frage nach der Rolle der Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft. Dies verlange eine klare strategische Ausrichtung.

Ich sehe darin die Chance, die Diakonie Württemberg als unverzichtbare Stimme für soziale Gerechtigkeit und zugleich als moderne, attraktive Arbeitgeberin weiterzuentwickeln.

Nina Lubomierski

Theologische Laufbahn und beruflicher Werdegang von Nina Lubomierski

Nina Lubomierski promovierte an der theologischen Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Heidelberg, Tübingen und Würzburg war sie Vikarin an der Thomaskirche in Würzburg. Nach ihrer Tätigkeit als Pfarrerin für Altenheimseelsorge wurde sie 2020 Dekanin des Kirchenbezirks Landshut. Außerdem ist sie Vorsitzende des Kuratoriums des Diakonischen Werks Landshut.