4. Spenden
Als Faustregel für Spenden raten die Malteser: «Nur das weitergeben, was du selbst auch annehmen würdest.» Dies gelte insbesondere für Kleider-, Decken- und Schlafsack-Spenden. In vielen Städten und Kommunen betreiben die ortsansässigen Hilfswerke Kleiderkammern, in denen gut erhaltene, wintertaugliche Textilien abgegeben werden können. Oft veröffentlichen die Organisationen dazu im Internet Bedarfslisten, damit vor allem Dinge abgegeben werden, die auf der Straße lebende Menschen tatsächlich brauchen.
Wer sich mit Sachspenden direkt an Obdachlose wenden will, sollte nach Empfehlungen der evangelisch-freikirchlichen Heilsarmee stets zuerst die Grundbedürfnisse im Blick haben: Nahrung, Wärme und Hygiene. So seien Brot, abgepackte Wurst und Käse sinnvoll. Eine andere Möglichkeit, Obdachlose zu unterstützen, ist laut Heilsarmee ein Hygienebeutel, bestückt mit Artikeln wie Zahnbürste und Zahnpasta, Deoroller, Duschgel, Hautcreme, Lippenpflege, Taschentüchern, Pflaster und Verbandsmaterial, Rasierzeug für Männer und Tampons oder Damenbinden für Frauen.