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Kirchenwahl 2025

Wofür stehen die vier Gesprächskreise bei der Kirchenwahl?

In der württembergischen Landeskirche wird am 30. November gewählt. Die Kandidierenden für das Kirchenparlament gehörten meist einem Gesprächskreis an. Ein kurzer Überblick, wofür die „Kirchenparteien” stehen. Von Nicole Marten

Zwei Personen schütten eine Box mit Wahlumschlägen auf einen Tisch.
Julian Rettig

Gesprächskreise gibt es in der württembergischen Landessynode seit den 1960er-Jahren, um gemeinsame Interessen von Synodalen zu bündeln. Zunächst gab es zwei, inzwischen sind es vier.

Logo: Lebendige Gemeinde

„Lebendige Gemeinde“ (LG)

Die Lebendige Gemeinde ist eine der beiden ältesten Gruppierungen. Sie gehört dem evangelikalen Spektrum an und wird als konservativ gesehen. Beispielsweise möchte die Lebendige Gemeinde keine Trauung für gleichgeschlechtliche Paare.

Logo: Offene Kirche

„Offene Kirche“ (OK)

Die Offene Kirche ist ebenfalls eine der ältesten beiden Gruppierungen. Sie wird der progressiv-liberalen Haltung ­zuzurechnen. Die ­Offene Kirche ist beispielsweise unbedingt für die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare.

Logo: Evangelium und Kirche

„Evangelium und Kirche“ (EuK)

Evangelium und Kirche bedient Positionen der Mitte. Der Gesprächskreis versucht, Brücken zu bauen zwischen den beiden Polen aus konservativ und liberal. Das Diakonische Handeln steht im Zentrum von Evangelium und Kirche.

Logo: Kirche für Morgen

„Kirche für morgen“ (Kfm)

Ist die jüngste Gruppierung. Sie wurde erst 2001 gegründet und entstand, als sich manche Menschen in keinem der damals drei bestehenden Gesprächskreisen wiederfanden. Bewusst gewählt haben sie dafür auch die Zitrone im Logo.