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Initiativen unterstützen

Wohnen: Gemeinsam und günstig

Gemeinschaftlich und dazu noch günstig wohnen? Die Einliegerwohnung an Menschen mit wenig Geld vermieten und dabei Unterstützung bekommen? Oder die zu groß gewordene Wohnung ­tauschen gegen eine kleinere? Dazu gibt es Initiativen. Eine Auswahl.  Von Nicole Marten

Alte und junge Menschen, die zusammen auf einem Sofa sitzen
Unsplash+/Curated Lifestyle

Informationen zur Beginenstiftung gibt es auf deren Website.

Wohnen für Frauen: Die Beginenstiftung

Im Mittelalter waren die Beginen eine christliche Gemeinschaft alleinstehender Frauen, heute geht es ebenfalls ums gemeinschaftliche, bezahlbare Wohnen von Frauen und um Solidarität von und mit Frauen aller Kulturen. Der Tübinger Beginenstiftung gehört das Beginenhaus Tü­bingen-Hagelloch, sie ist Mitgesellschafterin des Beginenhauses Tübingen-Mauerstraße und des Beginenhofs Blaubeuren, wo Frauen in Tiny Houses (kleine Häuschen) leben. Aktuell ist ein neues Projekt in Planung.

Die Hoffnungsträger Gruppe ist das Unternehmen hinter den Hoffnungshäusern. Weitere Informationen auf der Website.

Hoffnungshäuser bieten gemeinschaftliches Leben

Durch ihre serielle Bauweise – viele Elemente werden vorgefertigt und müssen auf der Baustelle nur noch zusammengefügt werden – sind sie recht günstig: die Hoffnungshäuser der Hoffnungsträgerstiftung. Ziel ist das gemeinschaftliche Leben, das ausstrahlt ins Quartier. Wer hier einzieht, will seinen Glauben leben und das Leben teilen.

Wer sich für die Nestbau AG interessiert findet auf ihrer Homepage weitere Informationen und Angebote.

Günstiges Wohnen fördern: Nestbau AG

Die gemeinnützige Bürger-Aktien­gesellschaft für Wohnungsbau, kurz Nestbau AG, will das Kapital ihrer Kleinst- und Kleinanleger dafür einsetzen, möglichst viel bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Sie baut selbst Häuser für gemeinschaftliches Wohnen und sie unterstützt neue Projekte, die nicht zur AG gehören, etwa durch Beratung.

Türöffner Ludwigsburg und Türöffner Rems-Murr können über ihre Seiten kontaktiert werden.

Sicherheit für Mieter und Vermieter

Die Caritas hat an verschiedenen Standorten Wohnrauminitiativen gegründet. „Türöffner“ heißen sie beispielsweise in den Landkreisen Ludwigsburg und Rems-Murr. Wer eine leerstehende Wohnung an Menschen mit geringem Einkommen vermieten möchte, kann sich an die ­Mitarbeitenden wenden. Sie beraten Vermieter und vermitteln Mieter. Die Caritas mietet die Wohnung an und vermietet sie dann an die Menschen weiter, die schlechte Chancen haben auf dem Wohnungsmarkt. Bei Problemen helfen die Mitarbeitenden der Caritas.

Tausche groß gegen klein: Modell Wohnungstausch

Wer eine zu große Wohnung hat und sich verkleinern möchte, zahlt für weniger Raum meist mehr. Das führt dazu, dass Ältere, die zu viele Zimmer haben, dort wohnen bleiben, während Familien keine ­größere Wohnung finden. Um Wohnflächen gerechter zu verteilen, ­haben manche Städte Wohntauschbörsen eingerichtet. Dass die Kommunen im Boot sind, soll Missbrauch und ­Betrug verhindern. In vielen Fällen wird sich beim Tausch auch finanziell geeinigt: Wer mehr Fläche hat, zahlt auch mehr Miete. Kommunale Wohnungstauschbörsen findet man online.