Direkt zum Inhalt
Buchtipp: „Das Lavendelkloster“ von Alexander Oetker

Eine Liebe, geboren im Schweigen

Im Schweigen eines provenzalischen Klosters begegnen sich zwei Fremde und entdecken eine Liebe, die ohne Worte alles verändert. Von Kira Geiss

Buchtipp: „Das Lavendelkloster“ im Vordergrund. Im Hintergrund ist ein Buch und eine Tasse Kaffee zu sehen in einem Park. Buchtipps
Canva
Alexander Oetker: Das Lavendelkloster. Hoffmann und Campe 2026, 288 Seiten, 25 Euro.

Sieben völlig fremde Menschen verbringen eine Woche in einem Schweigekloster in der französischen Provence. Einer von ihnen ist Julien: erfolgreicher Geschäftsführer, Worka­holic und aktuell in einer Sinnkrise, denn seine Frau und die Kinder haben ihn erst vor Kurzem verlassen.

Durch die Stille erhofft er sich, wieder zu sich selbst zu finden. Deshalb sind seine Ziele für die anstehende Woche: ein ausgeschaltetes Handy, lange Spaziergänge und viel Zeit, um die eigenen Gedanken zu sortieren. Doch dann begegnet er Emma. Dieser wunderschönen Frau mit der besonderen Ausstrahlung, die ebenfalls am Schweigeseminar teilnimmt und ihm, ohne ein Wort zu sagen, den Kopf verdreht. Es beginnt eine leidenschaftliche Romanze zwischen zwei Menschen, die nichts übereinander wissen und sich trotz der Abwesenheit ihrer Stimmen ganz nahekommen. Aber kann solch eine Liebe von Bestand sein?

In „Das Lavendelkloster“ erzählt Alexander Oetker, der eigentlich für seine Kriminalromane bekannt ist, eine Liebesgeschichte, die ganz ohne Worte der Protagonisten stattfindet. Denn nicht Dialoge, sondern deren Gedanken und Gefühle stehen im Mittelpunkt. Mit detailreichen Beschreibungen, einer entschleunigenden Erzählweise und viel französichem Flair werden die Lesenden eingeladen, in die Welt des Klosters und in das Leben von Emma und Julien einzutauchen. Eine atmosphärische sowie leidenschaftliche Sommerlektüre über Neuanfänge und leise Gefühle.

Das Buch erhalten Sie über den Gemeindeblatt-Onlineshop oder beim Gemeindeblatt-Leserservice unter 0711 60100-28.