Achtsam unterwegs sein, sich Zeit nehmen zur Besinnung, sich auf den Weg machen, gehen, beten, pilgern. 21 Tage lang. Man kann sich dazu frei nehmen und einem bestimmten Pilgerweg folgen. Oder man baut das Pilgern ein in den Alltag. Das zumindest schlägt Marco Fraleoni im Pilger-Journal „Mein Weg. Meine Reise“ vor.
Marco Fraleoni gibt Impulse zu Themen wie Bewegung, Natur, Achtsamkeit, Dankbarkeit und Freundlichkeit. Das Buch lässt Raum dafür, sich eigene Ziele zu überlegen, sich auf das eigene Leben zu konzentrieren. Und es gibt für jeden Tag der dreiwöchigen Pilgerzeit einen kleinen Impuls, mit dem man einfach mal losgehen kann. Fraleoni gibt die Anregung, irgendwann im Lauf des Tages aufzuschreiben, von wo nach wo man gegangen ist, wie das Wetter war, wen man getroffen hat, wie sich der Körper anfühlt, welche Emotionen die Seele bewegen und worum sich die Gedanken drehen. Dazu kann man notieren, wofür man an diesem Tag dankbar ist und was einen heute bewegt.
Das Buch will Tagesbegleiter sein – und lässt doch offen, wie man selbst diese Tage füllt. Es lädt dazu ein, die eigenen Gedanken zu notieren und bietet Raum für eigene Ideen. Wer sich darauf einlässt, kann diesen Ideen und Gedanken einfach folgen, ganz ohne Druck und festgelegtes Ziel. Denn allein schon darin, dass man losgeht, aufbricht, sich vielleicht mitten im Alltag auf eine kurze Pilgerreise begibt, liegt das Ziel. Marco Fraleoni schreibt: „Ein Weg entsteht, indem du ihn gehst. Kein Plan, kein Ziel. Nur ein Schritt. Dann noch einer.“