Buchtipp: „Warum ist der Buddha so dick?“ von Wolfgang Reinbold

Verständnis wecken für andere Religionen

Es ist wagemutig, was Wolfgang Reinbold mit dem Büchlein „Warum ist der Buddha so dick?“ versucht. Von Antje Schmitz

Buchtipps
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Wolfgang Reinbold: Warum ist der Buddha so dick? Vandenhoeck & Ruprecht, 2024, 112 Seiten, 10 Euro.

101 Fragen aus der Welt der Religionen in aller Kürze zu beantworten. Fragen wie: „Warum hießen die ersten Menschen ausgerechnet Adam und Eva?“, „Ist Hautfarbe ein Thema in Bibel oder Koran?“, -„Warum sind Kühe im Hinduismus heilig?“ oder „Woran glauben Jüdinnen und Juden?“, aber auch Kurioses wie „War Goethe Muslim?“ Reinbold ist Professor für Neues Testament an der Georg-August-Universität Göttingen und Beauftrager für Interreligiösen Dialog im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Wolfgang Reinbold macht deutlich, dass einige Fragen kompliziert oder besser: zu kompliziert für eine kurze Antwort sind. Dennoch versucht er es in leicht verständlichen Worten. Außerdem regt das kurzweilige Buch dazu an, sich tiefer mit religiösen Fragen zu beschäftigen, denn jede Antwort wirft weitere Fragen auf. Am Ende finden sich einige Lektüretipps zur Vertiefung.

Das Buch soll zum Verständnis in der bunten Welt der Religionen beitragen. Und wo Verständnis erwächst, da wird Frieden zwischen den Religionen möglich. „Warum ist der Buddha so dick?“ ist aus der Radio- und Youtube-Reihe „Religion in 60 Sekunden“ hervorgegangen.

Um die Frage des Titels zu beantworten: Nicht der Buddha ist dick, sondern der chinesische Glücksgott Budai

Dieses Buch erhalten Sie im Gemeindeblatt Onlineshop oder beim Gemeindeblatt-Leserservice unter 0711 60100-28.