Es ist Ostern, das Grab ist leer – und damit sind unsere Herzen voller Hoffnung. Die Auferstehung Jesu sendet von jeher für uns Christen das Signal gegen jedwede Untergangsstimmung, wie sie sich leider gerade mit Blick auf das Weltgeschehen vielfach und nachvollziehbar breitmacht.
Natürlich wissen auch wir Christen davon, dass „noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld“ (EG 16,4), doch Ostern sagt uns, dass dieses Wissen um Leid und Schuld niemals dazu führt, dass wir uns endgültig geschlagen geben müssen. Wenn für unseren Gott selbst der Tod noch ins Leben verwandelt werden kann, dann ist keine politische Großwetterlage, keine Rezession, keine persönliche Niederlage stark genug, um uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn (Römer 8,39).
Wie aber kann ich ganz praktisch diese trotzige Hoffnung, von der Ostern erzählt, in meinem Umfeld platzieren? Wie kann ich etwas Hoffnungsvolles in meine Umgebung bringen?
Manchmal geht das einfacher als gedacht. Mit meiner Instagram-Gemeinde habe ich vor einiger Zeit einen Hoffnungs-Wettbewerb gestartet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mindestens 40 Tage lang täglich zwei positive Nachrichten an andere Menschen zu schreiben, um so einen Unterschied zu machen zu den vielen hoffnungslosen Nachrichten, die unseren Alltag analog und digital dominieren.
Ich möchte Sie einladen, mitzumachen. Analog oder digital, das ist völlig egal. Schreiben oder sagen Sie doch in der nächsten Zeit täglich mindestens zwei Menschen in Ihrem Umfeld etwas Positives. Das kann ein ermutigender Bibelvers sein, eine mutmachende Geschichte oder ein ernstgemeintes und von Herzen kommendes Lob. Seien Sie einfach kreativ, Ihnen fällt bestimmt etwas Hoffnungsvolles ein, denn in Ihnen lebt durch den Glauben der Auferstandene. Christus ist in Ihnen, die Hoffnung der Herrlichkeit (Kolosser 1,27)! Also auf ans Werk, auf geht es wider die Hoffnungslosigkeit!