Nicolai Opifanti
Nicolai Opifanti meint

Männer sind sehr gut!

Männer sind sehr gut – zumindest, wenn man dem ersten Schöpfungsbericht der Bibel Glauben schenkt. Hier wird der Mann, zusammen mit allen anderen Geschöpfen Gottes, als „sehr gut“ bezeichnet. Dieses „sehr gut“ ist für alle Geschöpfe, aber eben auch für uns Männer zuerst mal ein großer Zuspruch Gottes.

Mann-Sein ist nichts, wofür man sich schämen muss – es ist gut, ach was, es ist sogar sehr gut, ein Mann zu sein. Auch er ist Ebenbild Gottes, auch im Mann spiegelt sich etwas von Gottes Wesen wider. Wer also Gott bekennt, muss anerkennen, dass dieser sich uns auch bei der Erschaffung des Mannes als sehr gut gezeigt hat. So wird dieses „sehr gut“, das Gott auch über uns Männer ausspricht, zur Mahnung an alle Menschen, die Männlichkeit heute aus Versehen, ausdrücklich oder aus Gewohnheit negativ beschrieben und diese quasi naturbedingt mit Begriffen wie „gewaltbereit“, „sexistisch“ oder „herrschsüchtig“ in Verbindung bringen. Um es klar zu sagen: Männer können – wie Frauen auch – zu all diesen Dingen neigen. Solch ein Verhalten bezeichnet die Bibel dann deutlich als Sünde. Aber als Geschöpfe Gottes sind Männer aus biblischer Sicht zunächst einmal Teil der Ebenbildlichkeit Gottes und als solche sehr gut.

Wenn Männlichkeit heute oft nicht mehr als sehr gut erlebt wird, dann ist das tragisch, denn damit sagen wir, dass uns heute ein wesentlicher Teil von Gottes Ebenbildlichkeit flöten gegangen ist. Genau deswegen möchte ich diese Kolumne nutzen, um mich gemeinsam mit Ihnen in drei Teilen auf die Suche nach dieser sehr guten Männlichkeit zu machen, an die Gott gedacht hat, als er die Männer geschaffen hat. Wo ist diese sehr gute Männlichkeit heute (noch) zu finden? Und wie sieht für die Bibel diese sehr gute Männlichkeit konkret aus? Diesen Fragen gehen wir im dritten und letzten Teil der Serie über Männlichkeit auf den Grund. Bis dahin, bleiben Sie sehr gut.

 

Das meint Nicolai Opifanti. Und was meinen Sie?

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